Daunen; Lebend- oder Totrupf

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andryh
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Beigetreten: 25.09.2010 - 15:53
Willkommen im Club der

Willkommen im Club der Nachdenklichen.
Ich hab mittlerweile immer mehr Probleme mit dem Fleischkonsum. Momentan bin ich viel mit Landtierärzten unterwegs. Für mich eine Berufssparte, die ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann.
Jeden Tag sehe ich diese ausgebeuteten Tiere, die teils traurigen, teils verzweifelten Blicke. Ich höre Mutterkühe, die verzweifelt nach ihren Kälbern rufen, die ihnen kurz nach der Geburt weg genommen wurden. Rufe voller Angst und Leid.
Mir bricht das jedes Mal das Herz.
Schweine die in widerlichen Ställen gemästet werden, sich in Panik gegenseitig überrennen oder zerquetschen. Mikrige Tiere die einfach aussortiert werden um nicht mit durch gefüttert zu werden auf Grund von Rentabilität. Sie leben in Dreck und Gestank, der di beißend ist, dass es einem die Tränen in die Augen schießen lässt.
Ich sehe eiskalte Bauern und Tierärzte die Tiere schlagen und treten und behandeln als wären sie Maschinen.
Ich sehe ein Tag tägliches Verbrechen an Lebewesen die sanft und gutmütig sind und niemandem etwas Böses tun.
Ich frage mich jeden Tag wie es sein kann, dass man so ein Verbrechen Tag für Tag begehen kann.
Tiere die eigentlich wertgeschätzt werden müssten werden wie der letzte Abschaum behandelt.

Und wofür das Ganze?
Für jeden von uns, der ein Stück Fleisch genießen, ein Glas Milch trinken, Käse und Aufschnitt aufs Brot haben möchte.

Ich habe Nachts Alpträume. Träume von Ferkeln die mit mir reden und vom Schlachter gerettet werden.

Ich frage mich wie ich die nächste Zeit wenn ich auf den Schlachthof muss überstehen soll, wenn mir allein die "Produktion" schon so zu schaffen macht.

Tag ein Tag aus werde ich sehen wie unschuldige Lebewesen in Massen abgeschlachtet werden. 3600 Morde pro Woche für ein Stück Fleisch.

Ich möchte das nicht sehen. Muss es aber.
Ich wünsche mir aber manchmal auch, dass jeder Mensch dieses Verbrechen live miterleben müsste. Von der Geburt über die Mast bis zum Ende und darüber hinaus bis zum Teller. Denn zu viele begreifen nur so, was der wahre Preis für tierische Produkte ist.

Ich gebe zu mir fällt es schwer zu verzichten und ich finde wenn man es Ernst meint, dann muss man gänzlich auf tierische Produkte und nicht nur auf Fleisch verzichten. Denn die "Nebenprodukte" kommen von traurigen, ausgebeuteten und gequälten Tieren.
Aber je mehr ich das alles erlebe, desto mehr möchte ich verzichten um nicht zu den Menschen zu gehören die Tierquälerei und Massenmorde unterstützen.

Motte1986
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Beigetreten: 03.10.2012 - 15:55
Ich habe mir gerade das Video

Ich habe mir gerade das Video von earthlings angesehen....

mir ist so dermaßen übel das ich nicht weiß ob ich erst heulen soll oder gleich brechen muss.

Ich kann das Grauen was mich gerade gepackt hat, nicht in Worte fassen.

Es ist unbeschreiblich wie abartig die Menscheit ist.

Wir spielen Gott, entscheiden wer leben und sterben darf.

Wer wo leben darf und wie viele es von den anderen Lebewesen geben sollte.

Passt etwas nicht in den Plan des Menschen, wird es einfach getötet, auf bestialische Weise.

Wird ein Küken mit dem falschen geschlecht geboren, wird es bei lebendigem Leib ermordet.

Siedeln sich wieder Tierarten in unserem Land an die, zb- Wölfe, wird so lange von reißerischen Monster berichtet, bis es eine Abschuss erlaubnis gibt, denn Wölfe passen nicht in unser Bild.

Irgendjemand behauptet das Horn eines Nashornes hat heilende Wirkung, schon werden Nashörner lebend verstümmelt und zum sterben Liegengelassen.

Von Hühnern, Schweinen und Rindern, brauch man nur das Fleisch, warum sollen sie glücklich leben, kostet nur unnötig Zeit und Geld...

also quälen wir sie lieber, und mästen sie damit wir mehr profit rausschlagen können.

Ich könnte heulen, und schäme mich zutiefst zur Rasse Mensch zu gehören.

Viele Grüße

von Chrissi und Lexie Lol 2

 I run for hope,I run to feel,I run for the truth For all that is real I run for your mother your sister your wife I run for you and me my friend I run for life

Noodles1
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Beigetreten: 08.07.2012 - 12:48
Andrea, ich wünsche Dir ganz

Andrea, ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Ich möchte wirklich nicht in deiner Haut stecken. 
Versuch' irgendwie das Positive für dich aus der Erfahrung zu ziehen, auch wenn es unendlich schwer fällt.... Und zwar immer gegenteilige Botschaften zu vermitteln, als diese "Menschen" es mit ihren Gräueltaten tun. 

Mareike und Carlo 

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