die Ausbildung

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Gast (nicht überprüft)
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Aller Anfang ist schwer und so manches Mal weiß man nicht welchen Weg man gehen soll. Es wird ausprobiert und es zeigt sich schnell an welchen Stellen in der Ausbildung Fehler aufgekommen sind, die gegebenenfalls irreparabel sind. Mit diesen Fehlern arbeitet man dann über Jahre weiter.

Das Training von Rettungshunden umfasst viele verschiedene Trainingseinheiten in Bezug der zu leistenden Einsatzbewältigung. Es gilt, den Hund aufgrund seiner Fähigkeiten sicher und schnellstmöglich für seine Aufgabe, die Suche nach Menschen, vorzubereiten. Unerheblich ist dabei in welcher Form der Hund eine Person antrifft und wie sich diese verhält. Der ausgebildete Rettungshund hat ohne Umstände diese Personen in einem abzusuchenden Waldstück, Trümmerfeld, Objekt anzuzeigen.

Die Anzeige ist in unserer Arbeitsform ein strukturierter Aufbau der dem Hund ohne Einschränkungen durch Leinenhandling, körperliche Einwirkungen des Hundeführer sowie des Helfers oder eines unbeteiligten Drittens eventuell Trainers vermittelt wird. Es ist ein Spiel und dieses muss der Hundeführer selbst in kleinen Schritten seinem Hund verständlich machen. In den Trainingseinheiten beschränken wir uns auf 3 sichtbare Positionen der Personen, hier stehend, sitzend und liegend. Zum Zeitpunkt der Einsatzbewältigung muss der Hund ohne jegliche Anreize in der Lage sein, sein erlerntes Verhalten an jeder Örtlichkeit sicher auszuführen.

Die Einsatzrealität hat über längere Zeiträume aufgezeigt, wie sich abgängige und vermisste Personen verhalten. Das heißt für unsere Arbeit, dass die Personen im Training keine besonderen Befähigungen aufweisen müssen. Sie sollen sich nicht bewegen, den Hund locken, ihn animieren. Treten an dieser Stelle Schwierigkeiten auf, so müssen wir an einer anderen Stelle und nicht bei der anzuzeigenden Person eine Veränderung einfließen lassen, um dem Hund eine Anzeige als lohnenswert zu vermitteln.

gelöschter User (nicht überprüft)
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Rettungshunde

Da ich und unser grosser Balou selber sogenannte(r) Frischlinge in diesem Gebiet also Rettungshundearbeit sind gefällt uns dieses sehr.
Vor allem macht es Spass und es ist eine wirklich sinnvolle Aufgabe die für Mensch und Hund eine Tolle Sache ist.
Überdies kann man anderen helfen und das ist das schönste.

Spike1
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Beigetreten: 03.10.2009 - 19:49
Re:die Ausbildung

Hallo!

Ich finde diese Art, mit dem Hund etwas sinnvolles zu tun und dabei ggfs. auch noch anderen Menschen zu helfen eine tolle Sache. Was mich interessiert: wer kommt für die Kosten der Ausbildung auf? (dass ich irgendwo hin fahren muss, ist ja nicht das Problem, aber jede Ausbildung kostet doch etwas, oder?)

Liebe Grüsse

Mirko

Liebe Grüsse

Mirko Anna & Max

Schatti
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Beigetreten: 10.12.2006 - 00:00
Re:die Ausbildung

Solche Kurse werden in der Regel in einem Hundeverein angeboten. Da zahlt man dann halt einen Monatsbeitrag, aber dafür sind solche Kurse dann oft in dem Preis enthalten.

Viele Grüße Jörg

*

Telly-Monster
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Beigetreten: 24.04.2007 - 12:51
Re:die Ausbildung

wer kommt für die Kosten der Ausbildung auf?

Soviel ich weiß: Du selber  :confused:

Habe mich auch mal brennend für das Thema interessiert und auf der Internetseite der Rettungshundestaffel Wesel durchgelesen.

So wie ich das verstehe, bist Du alleine für die Kosten zuständig, da es ja eine ehrenamtliche Tätigkeit ist und man auch keinerlei Geld für die Einsätze bekommt.

Google doch einfach mal ein wenig, vielleicht bekommst Du dann mehr Antworten auf Deine Fragen!

LG, Andrea und Tell

gelöschter User (nicht überprüft)
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Re:die Ausbildung

Hallo Mirko

Die meisten Ausbildungen welche Du machen wirst musst Du selbst bezahlen, das ist hier bei uns in der Schweiz auf jeden Fall so und ich denke, bei euch in Deutschland ist das nicht anders Weisnicht

Mollyxx
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Beigetreten: 25.11.2009 - 22:44
Re:die Ausbildung

Huhu!

Hab das mit meinen Mädels auch gemacht. An sich eine tolle Sache, allerdings darf man dann keine Familie, Freunde und andere Hobbys haben und mind. 3-4 Stunden training pro Trainingstag einplanen.....also seeeehr zeitaufwendig......aber für die Hunde ne richtig tolle Sache!

LG

Iris und die Labis vom Eulenwald

***All dogs are pets, labs are family***

gelbersack
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Beigetreten: 21.05.2010 - 10:44
Re:die Ausbildung

Bin zwar noch neu in diesem Forum, bin aber schon seit einigen Jahren bei der Rettungshundearbeit!
Rettungshundearbeit ist ein Ehrenamt, für das man kein Geld bekommt!!! Die Kosten für die Ausbildung trägt man selbst, man bekommt seine persönliche Ausrüstung, bei uns zumindest, von der Organisation gestellt. Wenn man Glück hat, hat man dann auch noch ein Staffelauto zur Verfügung.

Rettungshunde werden in der Regel nicht unbedingt im Hundeverein ausgebildet. Es gibt verschiedene Org. bei denen man die Ausbildung macht (BRH, DRV oder auch bei den HiOrgs wie DRK, MHD, ASB, Johanniter, THW).

Die Rettungshundeausbildung umfasst ja weit mehr als "nur" die Ausbildung des Hundes. Der Mensch muß ja neben der Hundearbeit auch noch eine ganze Menge lernen. Angefangen bei dem Umgang mit der Karte dem Kompass, Funken, Erste Hilfe Mensch und Hund. Aber auch solche Sachen wie die Krisenintervention gehören mit dazu um mal einige zu nennen. Da ist es schon richtig wie in einem vorherigen Beitrag geschrieben wurde, das man keine Familie haben sollte. Obwohl ich das als garnicht so schlimm empfinde  Lol 2

Wir trainieren 2 mal in der Woche! Wobei ich eigentlich täglich mit meinen Hunden arbeite immer in meine spaziergänge mit eingebaut.

An den Mittwoch Abenden haben wir 1 mal im Monat einen theoritischen Abend und an den anderen Tagen machen wir den Gehorsam und an den Wochenenden sind wir entweder Sa oder So unterwegs immer in unterschiedlichen Gebieten. An den Wochenenden kann man sagen das wir ca. 6 Stunden trainieren. Mal mehr mal weniger. Bei uns kommt noch hinzu, das wir regelmäßig mit unserer Arbeitsgemeinschaft (DRK, MHD und Johanniter) ein gemeinsames Training veranstalten. Diese gehen dann über den kompletten Tag so 8 - 9 Stunden. Hin und wieder finden auch an den Wochenden Veranstaltungen wie Prüfungen Lehrgänge etc. statt, die dann von Fr. bis So gehen!  Lol 2 Immer ein riesen großer SPASS

So jetzt werde ich wohl alle etwas geschockt haben das was das für ein großer Aufwand bedeutet. Aber schon ein gerettetes Leben ist all diese Mühe wert egal ob mein eigener Hund oder ein fremder Hund gefunden hat.
Ich errinnere nur an den Fall im letzten Jahr, wo das kleine Mädchen unter dem Kanaldeckel von einem Rettungshund (ASB) gefunden wurde!!!

So und wer jetzt noch mehr wissen möchte her mit den Fragen. Mal sehn vielleicht fange ich ja mal ein kleines Tagebuch an (wenn mir noch Zeit bleibt neben der Rettungshundearbeit  :wippe:

So wir werden :gassie3:

Bye Anne

gelöschter User (nicht überprüft)
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Re:die Ausbildung

Wieviel Stunden habt Ihr in der Woche Training und wie wird es bei Euch gehandhabt mit dem Staffel-Eintritt?
Schnupperkurs/Probezeit etc.?

Wir haben 12 Stundenin der Woche Training, Theorie/Prüfung kann noch dazu kommen 1 x im Monat und bei uns sollte pro Quartal eine Mindestteilnahme von 50 % sein. Natürlich nimmt man jeden Termin mit, an dem man auch kann.
Bei uns sind über 75% verheiratet + Kinder und klappt scheinbar auch gut.

Grüßle Marcel

gelbersack
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Beigetreten: 21.05.2010 - 10:44
Re:die Ausbildung

Hallo Marcel,
bei uns wir das mit den "Neulingen" so gehandhabt, das sie ein halbes Jahr Probezeit haben. In dieser Zeit können beide Seiten feststellen, ob die Chemie passt.

So  auf ca. 10 bis 12 Stunden in der Woche kommen wir auch plus die erwähnten zusätzlichen Termine. Bei uns ist die Mehrzahl auch verheiratet, aber die Kinder sind schon so groß, das sie ihre eigenen Wege gehen. Oder aber noch ohne Kinder.
Eine Mindestteilnahme gibt es in dem Sinne nicht, aber jeder versucht natürlich so oft wie möglich zu kommen.
Wir sind auch eine recht kleine Staffel und wollen das eigentlich auch bleiben. Dadurch das es eine Arbeitsgemeinschaft Rettungshunde gibt, gehen wir nur gemeinsam in Einsätze. Dadurch haben wir immer genug geprüfte Hunde und Helfer dabei.

Gruß Anne

gelöschter User (nicht überprüft)
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Re:die Ausbildung

Dann ist das ja bei Euch ähnlich, nur das bei uns vorher noch der Schnupperkurs entscheidet.

Die Mindestteilnahme ist auch nicht unbedingt erforderlich, aber es wird erwartet. Natürlich gibt es Krankheit, Urlaub usw. wo das auch nicht erfüllt wird.

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