Erwarten kleine Speckrollen....

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RikaundDana
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Beigetreten: 08.12.2012 - 13:57
Hey Moni,

Hey Moni,

nein, angegriffen fühle ich mich nicht ( mehr); nur Dein erstes Post mit "Geldmacherei" und " Vermehrer" - da bin ich schon echt an die Decke gegangen; Du hast das bei diesem Vermehrer hier nicht gesehen, waren mehrfach mit dem Tierschutz da: die Hunde leben im Keller (!!!) und in einer verhängten Scheune, die Hündinnen haben teilweise Gesäuge bis auf den Boden, gemacht wird gar nichts mit den Hunden; ein Wurf Welpen ( ca 8- 9 Wochen) hatte total stumpfes Fell und Triefnasen, die Bäuche waren rund wie aufgeblasen und auf die Frage, ob sich nicht besser ein Tierarzt die Kleinen mal ansehen sollte ( sahen eben total verwurmt und krank aus), kam zur Antwort, das sie ja noch fressen und saufen würden und am WE sowieso alle weg seien und und und und

DAs VetAmt kann wenig genug machen, da die gesetzl. Mimdestanforderungen ja niedrig genug sind - soviel vielleicht nur zum Verständnis..........

DAs Problem ist aber auch, das auf etlichen Schauen und ZTP`Bewertungen ein kurzer Stop negativ bewertet wird - mit Rika ( für mich ein Idealbild des Labradors) gab es hier von zwei unterschiedlichen Richtern zweimal ein Negativurteil für die " zu kurze Nase"; beim ersten habe ich mir meinen Teil gedacht und gut; beim zweiten habe ich mal nachgedacht, im Netz rumgesucht und bin hauptsächlich auf den " modernen" Labrador gestossen, der die etwas längere Nase hat - aber durchaus keine Arbeitslinienabstammung.

Dann hat mir eine sehr bekannte Züchterin gesagt, das die " breiten Köpfe" etwas in den Hintergrund geraten, weil die Welpenkäufer das gleich setzen mit Bulldoggen(mischlingen) etc.., also zuviel an einen Kampfhund erinnere ( kann ich zwar gar nicht nachvollziehen, aber gut).

Die Arbeit an sich ( Wasserarbeit, Fährte, eben das Labradortypische) wird etwas wenig beachtet; ist für eine ZTP noch nicht mal Vorraussetzung.

DAs alle unsere Hunde die BH haben ( ausser Askara und Lorinda = zu jung bzw. zu neu) ist irgendwie auch egal; da höre ich dann schon mal " Warum machst`dir denn die Arbeit".

Dabei muss ich doch sehen, wie die Hunde arbeiten, wie sie mitmachen; die Bande will schon gefordert werden.

Na gut, aber ich denke darüber könnte man Seiten füllen......

Und - unterschiedliche Meinungen und Ansichten sind gut und wichtig........so, jetzt muss Spyder wieder raus, sie muss grade mindestens jede Std. " für kleine Mädels" und ich denke mal, das es bald los geht.

Labradors vom Waidbach
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stefmada
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Beigetreten: 03.03.2013 - 18:50
Hallo

Hallo meine Liebe,
will dir und deiner Spyder schnell aus dem Urlaub schreiben.
Habe es gerade gelesen. Da ich beim letzten Wurf schon total angetan war von diesen tollen Welpis, mein Favorit war Ascan, ich hätte ihn klauen können Wink möchte ich euch kurz sagen,dass ich euch ganz ganz doll die Daumen drücke. Spyder natürlich besonders. Ich freue mich schon auf tolle Bilder und deinen Bericht.
Im übrigen,will "ich"dich mal loben,finde toll wie und was du machst.
Ach und noch was,in eigener Sache. Mein größter Traum,einmal eine Geburt von Labis erleben....wie wunderbar muss das sein
Ein wenig neidisch bin ich schon ;-)
Ich darf dafür die Menschenbabys kommen sehen...auch schön :-D
Liebe Grüße aus Zingst Wink


RikaundDana hat sich bei stefmada für diese Antwort bedankt!

Der verlorenste aller Tage ist der, an dem du nicht gelacht hast ! Es grüßen Steffi & Paula PitaPata - Personal picturePitaPata Dog tickers

Sauerländerlabs
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Moderator
Beigetreten: 09.12.2009 - 18:28
Aber jetzt mal im Ernst...

Aber jetzt mal im Ernst... Ich habe mich in letzter Zeit sehr, sehr viel umgeguckt bei Züchtern (nur im LCD/DRC) auf den HPs und bin letztendlich bei einer der wenigen unter dem VDH züchtenden Menschen hängen geblieben, die foxreds züchten. Und eben diese Züchterin hat auch ihren eigenen Rüden und plant eben auch nur mit diesem eigenen Rüden ihre Würfe. Aber was soll ich sagen... Ich finde ihren Rüden einfach nur geil. Und wären die Welpen zu einem späteren Zeitpunkt erwartet gewesen hätte ich mir bestimmt einen reservieren lassen.

Wer als Züchter, vorallem mit mehreren Hündinen, es wagt sich einen Rüden ins Haus zu holen, der holt sich keinen 0 8 15 Rüden ins Haus. Dieser Hund wird hervorragende Papiere haben, die besten Gesundheitsergebnisse und einen tollen Charakter, damit man sich so die Möglichkeit offen lassen kann ihn mit allen Hündinen, rein von den Genetik her, zu kombinieren.

Ich halte eure Kritik zwar für gerechtfertigt allerdings kann ich nichts erkennen was der Rasse Labrador bei einer Verpaarung mit oben beschriebenen Rüden, verschlechtern sollte.

Es gibt außerdem mittlerweile so viele untereinander und miteinander verknüpfte Züchter Netzwerke, die leihen sich ihre Rüden gegenseitig aus. Hättet ihr dann da auch was dagegen und würdet die Verpaarung schlecht machen, weil Geld gespart wird?


RikaundDana hat sich bei Sauerländerlabs für diese Antwort bedankt!

 

 

Sabine
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Beigetreten: 24.12.2007 - 10:16
Ich habe lange nur mitgelesen

Ich habe lange nur mitgelesen, ich möchte auch gar nicht viel zur diskutierten Thematik beitragen. Klar wäre es wünschenswert alle Untersuchungen die möglich sind auch machen zu lassen, und ich denke im Übrigen dass ausnahmslos JEDER Züchter auch irgendwo  Geld mit der Zucht  verdienen möchte. Der Labrador ist eine Moderasse und da kann man schon mal 1.000 bis 1.300 Euro für einen Welpen nehmen.

Zum Vergleich: für einen Cocker aus einer guten Zucht zahlt man ungefähr 500 Euro. Warum so viel weniger? Werden da weniger Untersuchungen gemacht, weniger Ausbildung, weniger Zeit investiert? Glaube ich eigentlich nicht, der Grund wird wohl eher sein dass diese Rasse einfach nicht so gefragt ist wie beispielsweise der Labrador.

Es gibt in allen Verbänden sooo viele Züchter die die vorgeschriebenen Untersuchungen machen lassen und nichts darüber hinaus. Die Sache ist doch, dass das von Seiten der Verbände geändert und erweitert  werden muss und nicht von Seiten des einzelnen Züchters.

Im Übrigen wäre es wünschenswert wenn Menschen die sich für einen Hund interessieren sich vorher auch mal schlau machen. Jeder der plant ein neues Auto zu kaufen setzt sich intensiv damit auseinander, hat konrekte Wünsche und interessiert sich für Benzinverbrauch, Verschleiß und Lebensdauer und noch vieles mehr. Warum kann man ein solches Interesse nicht auch von zukünftigen Hundehaltern erwarten?

Was ich richtig übel finde ist die Geschichte, die ich gestern von einem Vereinskollgen hörte: Viele Nachkommen eines  Deckrüden  für den er sich sehr  interessierte, leiden unter Epilepsie. Den Züchtern (beide Tierärzte!!) ist das durch Rückmeldungen der Welpenkäufer bekannt, aber sie setzen den Hund weiter zur Zucht ein und machen potentielle Interessenten nicht auf die Gefahr aufmerksam.

Da das beim DRC (VDH) bereits bekannt ist, wechselte man einfach mal schnell in den LCD der davon (noch) nichts weiß und züchtet somit weiter im VDH, was ja Welpenkäufern als seriös erscheint.


RikaundDana hat sich bei Sabine für diese Antwort bedankt!

Wo Wissen aufhört, da fängt Gewalt an. Gerade in der Hundeerziehung.

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RikaundDana
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Beigetreten: 08.12.2012 - 13:57
Hallo Sabine,

Hallo Sabine,

das mit dem Rüden ist ja mal krass - und das von Tiierärzten; grade die dürften mehr als einmal einen EIC Hund gesehen haben ( böse gesehen denken sie da wahrscheinlich an die immensen Behandlungskosten).......

Gibt es eine Möglichkeit, das dem LCD seriös bekannt zu machen ? Schließlich " sollte" der LCD / VDH ja nach eigenen Angaben die " Krone" der Züchterei sein und Welpen aus einer solchen Zuchtlinie sind ja nochmal Extra teuer; weil ja " viel besser als von allen anderen Vereinen".

Aber in einem gebe ich Dir unbedingt Recht Sabine : Warum die Preise bei den unterschiedlichen Rassen so variieren finde ich mal mindestens genauso unlogisch und den Züchtern anderer Rassen gegenüber auch unfair - ist aber interessant : Der " neue" urbane Modehund ist ja wohl der Mops, sehe ich auch hier in der Schweiz : Da kosten selbst Welpen ohne Papiere und Gesundheitsuntersuchungen 1500 Franken ( ca. 1300 €) und mit allem was so dazu gehört natürlich erheblich mehr; ist halt das Hauptproblem, wenn eine Rasse zum " Modehund" wird, wie früher die Dalmatiner ( die mit dem Taubheits,- bzw. Bildgen) oder der Schäfi.........tut das einer Rasse selten gut.

Der allerletzte Schrei sind ja jetzt Labrador-Pudel, Labrador - Cocker, Labrador - Boxer und was nicht noch so alles - schimpft sich dann " DesignDogs" und ist halt ein sehr sehr teuer bezahlter Mischling.

Labradors vom Waidbach
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Shiva
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Thread-King
Beigetreten: 03.01.2012 - 12:04
Ich möchte mich hier auch

Ich möchte mich hier auch anschließen, die Preise vor allem die Unterschiede die hier gemacht werden finde ich krass.
Die Großen Schweizer sind ja recht selten in Deutschland im Vergleich zu anderen Rassen und auch dementsprechend teuer.. da legst du schonma 1600Euro hin. Was ich aber noch weniger verstehen kann sind Züchter die innerhalb eines einzigen Wurfes Preisunterschiede machen!
Da sträuben sich dann ehrlich sämtliche Nackenhaare. .denn wieso ist Hund A mehr Wert als Hund B? wegen einer anderen Farbe? Ne...das finde ich noch schlimmer.

Liebe Grüße Sandra & Shiva & Roxy

Natural Dog Shop auf Facebook: http://www.facebook.com/NaturalDogShop

Bumandra
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Beigetreten: 07.03.2011 - 13:28
Ohhh ...

Ohhh ...

Um welchen Rüden handelt es sich da Sabine?

Epilepsi ist nicht zwingend nur EIC!!! Das muss ich hier mal anmerken ... nicht, dass die Züchter denken, wenn ihre Hunde EIC frei/carrier sind bekommen sie nie Probleme mit Epi. Da gibt es mittlerweile sehr viele gute Informationen im Netz zu finden und Finnland ist "immernoch" dabei Blut zu untersuchen bzgl. der vermehrten Epi-Fälle, um auch hier einen Gen-Test zu bekommen ... ein ganz schlimmes schreckliches Thema o.O

Die Ahnentafel deines Deckrüdens (RikaundDana) ist nicht wirklich ... (weiß grad nicht, wie ichs ausdrücken kann) o.O:

Die Mutter Dixa und der Vater Arko haben in den Bewertungen stehen: CACIB ... was sagt mir das? Das sie an einer teilgenommen haben? Da werden nur Hunde mit VDH Papieren zugelassen ... beim Rüden Artus steht DRC aber auch hier ganz wichtig ist immernoch der DRC e.V. (sprich Soltau) nicht verwechseln mit dem DRC unter dem VDH. Warum wird der komplette Vereinsname abgekürzt? Um doch mehr dem "Anderen" zu ähneln? (dem "Anderen" von dem man sich aber eigentlich distanzieren möchte - eure Aussagen!)

Ursprünglich standen auch die Farben im DRC e.V. Soltau mal in den Ahnentafeln, warum jetzt nicht mehr? (im Netz finde ich die Farben der Hunde) o.O Warum finde ich die knappbesetzten HD/ED Informationen immer an anderen Stellen? Und bei manchen Hunden nur HD und nur ED? Lückenhaft? Verwirrung?

Wieso ist die 4.Generation nicht eingetragen? z.B. die Eltern von D-Samy? Im Netz kann ich sie finden: Willem van de Floretty Hof und Misty van Jojamacos. Warum sind sie nicht eingetragen? Hatte man da keine Lust mehr? Zudem haben wir einen Weltsieger o.O bei welcher Ausstellung wurde er das?

Sry aber das ganze kann ich nicht verstehen und finde es mehr als merkwürdig O.o. Wie kann ich mir dann sicher sein auch eine gesunde/halbwegs gesunde Linie zu züchten?

Wenn ich einen seriösen Eindruck hinterlassen möchte als NEU-Verein, dann sollte ich dahingehend doch aber auch das repräsentieren. Und mich um lückenlose Ahnentafeln kümmern oder auch für weniger Verwirrung sorgen. Jeder Verein kann nur so gut sein, wie seine Vereinsmitglieder es ausleben und welche Regelungen getroffen werden für die Allgemeinheit.

Zu deinem Verein direkt (RikaundDana):

Wenn du dich selbst über deinen Verein wunderst, dass er das und das nicht vorgibt oder macht. Tust du was dagegen? Sprich bekommt dein Verein dann eine Kritik/Anmerkung/Verbesserungsvorschlag? Oder nimmst du das einfach so hin?Interessiert mich wertfrei ohne Hintergedanken ...

LG

Sandra, Buma und Co

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andryh
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Moderator
Beigetreten: 25.09.2010 - 15:53
Auch ich habe lange überlegt,

Auch ich habe lange überlegt, ob ich etwas hierzu schreiben soll, oder nicht.

Nun schreibe ich doch Wink

Ich finde es sehr schwierig über Bettinas Zucht zu urteilen. Ich denke niemand kann das, ohne sich einen persönlichen Eindruck von ihr, ihrer Zucht und ihren Beweggründen gemacht zu haben.

Es gibt ja in der Regel 2 Typen an Welpeninteressenten (ok, es gibt mehr - aber ich bleibe jetzt mal bei 2 Typen Wink ). Die Einen, die einfach "nur" einen Rassehund mit Papieren wollen und sich nicht großartig auskennen. Und eben die, die viel Wert auf Herkunft und vor allem Gesundheit der Elterntiere achten.

Wäre ich erstgenannter Welpeninteressent, würde ich denke ich zum Telefonhörer greiffen.

Wäre ich zweitgenannter Typ, dann hätte die Zucht sich für mich höchstwahrscheinlich schon durch den ersten Eindruck disqualifiziert, ohne dass ich Bettina je die Chance gegeben hätte mich über ihre Zucht aufzuklären. (Das der Stand, wenn ich nicht auch von ihr hier im Forum oder sonst wo etwas gelesen hätte - ich schreibe also allgemein).

Grund dafür: Ich lege sehr hohen Wert auf gesundheitlich überprüfte Elterntiere. Da gehört für mich weit mehr dazu, als nur HD und ED Röntgen. Auch du hast ja ein paar Untersuchungen mehr aufgeführt. Die Eine oder Andere Untersuchung fehlt mir persönlich auch noch in der Auflistung, weil sie mir persönlich wichtig wäre. Aber auch das ist eine Sache, die jeder Züchter für sich zu entscheiden hat.

Mir ist auch bewusst, dass die wenigsten Welpeninteressenten wirklich Ahnung von Erbkrankheiten haben und schon glücklich sind wenn sie wissen was HD und ED ist. Dennoch würde das für mich - sofern ich züchten würde - nicht bedeuten "Mach ich halt nur das, mit dem Rest können sie nichts anfangen." ...denn solche Züchter kenne ich leider auch, die so ticken.

Die Zuchtvereine schreiben da leider nicht genug vor, aber wenn man sich intensiv mit der Gesundheit des Labradors befasst, dann stellt man schnell fest, welche Erkrankungen definitiv noch getestet werden sollten.

Ich beobachte Züchter mittlerweile sehr intensiv und über Jahre hinweg. Für die Züchterwahl des 2. Hundes kommen für mich mittlerweile nur noch sehr sehr wenige Züchter in Frage, die meine Kriterien auch erfüllen. Anfangs hatte ich da weit mehr auf dem Schirm, aber durch das Beobachten wie sich die Zuchten über die Jahre entwickelt haben, vielen immer mehr weg.

Was mir hier auffällt:

Aus anfangs 2 Hunden sind nun plötzlich 6 geworden. Erst kam Arko ins Haus mit der damaligen im Forum geschriebenen Begründung, dass man zu den Rüden so weit fahren muss. ...da hab ich damals gedacht, dass die Begründung ein wenig unglücklich formuliert worden ist. Auf die Wortwahl muss man ja gerade in Foren immer penibelst achten, weil sie von 20 Leuten in 40 verschiedenen Varianten aufgefasst werden kann. 

Hätte da zum Beispiel gestanden: "Arko ist bei uns eingezogen, weil wir lange nach einem Deckrüden gesucht haben, der unser Rudel bereichert.", dann wäre das Ganze komplett anders rüber gekommen.

Jetzt findet man noch 3 Hunde mehr. Der eine ist der eigene Nachwuchs - absolut nachvollziehbar. Hätte ich auch behalten Wink

Dann aber Spyder - 6-jährig dazu geholt und dann noch eine zweite Hündin (Lorinda) - 4 jährig - die eine ausgebildete Therapiehündin ist. Was war euer Beweggrund, Bettina?

Warum holt man sich eine 6-jährige Hündin in die Zucht dazu? Warum geben die Vorbesitzer sie 6-jährig ab? War sie davor schon in der Zucht? Ist das ihr erster Wurf? Fragen über Fragen Wink

Ich will dich hier in keinster Weise angreiffen und hoffe du fasst das auch nicht so auf! Denn ich stehe deiner Zucht auch jetzt sehr offen gegenüber und habe keine Tendenz in Richtung "gut" oder "schlecht".

Ich schildere dir hier lediglich, was mir beim unvoreingenommenen Betrachten deiner Zucht so auffällt. Ein Betrachten, dass ich persönlich jeder Zucht gleich zukommen lassen, die ich mir angucke und beobachte mit dem Gedanken im Hinterkopf "Ich bin auf der Suche nach dem passenden Züchter für mich".

Du hast als Beweggrund für deine Zucht eben auch geschrieben, dass ihr einen Labi-Vermehrer in der Gegend habt und du mit deiner Zucht zeigen möchtest, dass es auch anders geht.

Aber macht man es anders, wenn man sich binnen kürzester Zeit von 2 auf 6 Hunde vergrößert und alle für die züchterische Zukunft einplant?

So lange ich deine Beweggründe dafür nicht kenne, bleibt es ein Fragezeichen in meinem Kopf.

Ich verurteile keine Züchter, die mehr als 2 Hunde bei sich zu Hause haben und würde mir auch nicht anmaßen alle über einen Kamm zu scheren und als Vermehrer zu bezeichnen.

In der Regel ist es ja auch so, dass nicht alle dieser Hunde in der Zucht sind. Da wären die Rentner, die aus der Zucht genommen sind, dann die Hunde die in der Zucht sind und gegebenenfalls der junge Nachwuchs, der noch nicht in der Zucht ist. Alles legitim und auch normal. Aber auch etwas, was sich über einen längeren Zeitraum hinweg entwickelt.

Aber binnen kürzester Zeit so viele Hunde neu dazu zu holen, da macht ma sich schon Gedanken.

Jetzt liest man dich ja auch hier im Forum und hat ja auch neben der Zucht-Geschichte einen Eindruck von dir. Und den empfinde ich persönlich als äußerst angenehm. Ich habe schon den Eindruck, dass du deine Hunde und deine Zucht sehr liebst und das Beste für sie willst. Und ich muss auch mal sagen, dass ich es sehr schön finde, dass du uns hier auf dem Laufenden hältst und nicht durch Kritik abschrecken lässt!

Die meisten Züchter schreiben hier gar nicht erst. Es gab eine Zeit, da waren hier einige Züchter aktiv. Viele davon wirklich sehr gewissenhafte Züchter, die dennoch von einigen öffentlich zerrissen worden sind und sich dann leider abgewandt haben. Was ich absolut nachvollziehbar finde.

Irgendwie ist es doch immer so. Da ist ein Züchter im Forum und irgendwer findet immer irgendwas, was ihm nicht passt. Ein paar Worte die man verdrehen kann, Unklarheiten die man nicht persönlich klärt, sondern gleich ein ganzes Forum drauf ansetzt, Gerüchte streut, usw.

Und leider findet es ja so häufig Anklang, wenn nur einer kontra gibt.

Muss das sein?

Müssen Züchter hier jedes Mal verprellt werden? Kann man nicht auch einfach Dinge mal persönlich klären und  so lange man weiß, dass alles mit rechten Dingen abläuft auch so stehen lassen, ohne dem Züchter gegenüber schaden anzufügen?

Ich sage auch gar nicht, dass man seine Meinung nicht äußern soll. Dafür ist ein Forum ja auch da. Aber wenn dann bitte auch mit gewählten Worten und nicht auf eine Art und Weise, die dem Züchter im Grunde öffentlichen Schaden zufügen könnte.

Sabine
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Beigetreten: 24.12.2007 - 10:16
Richtig, EIC ist nicht

Richtig, EIC ist nicht Epilepsie. Der Rüde ist auch EIC frei, hat aber wohl die Anlage Epilepsie zu vererben. Soviel ich weiß gibt es keine Test die das verhindern können, jedoch dürfte man keinesfalls mit einem Hund weiterzüchten bei dessen Nachkommen Epilepsie auftritt.

Da ich die Information selbst nur vom Hörensagen habe, möchte ich den Namen des Rüden hier nicht veröffentlichen.

Wo Wissen aufhört, da fängt Gewalt an. Gerade in der Hundeerziehung.

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TinaM
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Beigetreten: 21.03.2012 - 13:21
Sauerländerlabs: Ich glaube

Sauerländerlabs: Ich glaube in der Foxred Farbe ist es noch etwas anderes - ich gehe davon aus, das hier erstmal die Farbe gefestigt werden muss - daher die Verpaarung mit mehreren Hündinnen - und dann kommt die eigentliche Typenselektion - wenn man erstmal Farben "rausarbeiten" muss ist der Typ wohl erstmal zweitrangig, was aber danach ja die weitere Aufgabe ist - mit welcher Hündin kommt der bessere Typ hervor bzw. entspricht dem Standard bzw. der Vorschrift meines Vereins - der ja hier - laut Bettinas Erklärung - auch je nach Verein anders gerichtet wird. Und genau hier gehört für mich diese Selektion in erfahrene Züchterhände.

Ich kann mir vorstellen - und weiß sehr gut wie es in der Katzenzuchtszene läuft - das es ein Zuchtanfänger da auch nicht einfach hat, an einen tollen, typvollen und erfolgreichen Deckrüden zu kommen - da "selektieren" erfahrene Züchter nämlich auch genauso aus - wer da als Neuzüchter nicht in die Zuchtphiloshie passt oder sich noch keinen Namen gemacht hat, der wird da nicht unbedingt unterstützt - sogar in ein und dem gleichen Verein.  Daher bleibt einem Anfänger oft garnichts anderes übrig, auf einen Deckrüden zuzugreifen, der einem letztendlich angeboten wird - wobei ich jetzt absolut nicht unterstellen will, dass damit verbunden dann auf bestimmte Dinge kein Wert gelegt wird - und ich will nochmal ausdrücklich betonen, dass ich hier weder einen Rüden noch eine Züchterin schlecht reden will - das ist mir sehr wichtig !!

Versteh jetzt deine Aussage nicht so ganz - ich denke mal du meinst genau das was ich oben geschrieben habe, dass Züchter die sich kennen und eine gemeinsame Zuchtphilosphie anstreben, ihre Deckrüden untereinander austauschen ? Wieso denn nicht ?? Was ist daran verkehrt geschweige denn, was soll ich daran schlecht reden ?? Wenn doch absolut im Vordergrund die passende Auswahl des Rüden steht - dann ist das doch legal ?? Aber Rüden austauschen aufgrund von Kosten sparen und dann wichtige Zuchtkriterien ausschließen - also darüber muss man jawohl nicht diskutieren. Und ich habe hier auch niemals unterstellt, dass in Bettinas Zucht Finanzen eine Rolle spielen - also möchte ich dich auch hier bitten, mich da nicht mit einzubeziehen. Ich habe lediglich die Auswahl des Rüden für alle Hündinnen "angezweifelt" - und warum, dass hab ich auch erklärt ... das ist meine persönlich Ansicht.

Und "schwarze Schafe", die gibt es in jedem Verein - dessen bin ich mir auch sehr bewusst - und ich bin auch der Meinung, dass die Vereine da mehr in die Pflicht genommen werden müssten.

LG Tina

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