etwas zum nachdenken

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piri
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Beigetreten: 24.08.2010 - 10:55

Habe ich eben im Schnaupi kopiert

Brief von einem Arbeitnehmer aus einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht ein Weckruf. Als Leiter einer
Perrera , werde ich was mit Euch teilen ... ein Blick von "innen", wenn
Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest
einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen,
verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung
ändern und nicht an Menschen verkaufen, die ihr gar nicht kennt. Gerade
diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn er nicht
mehr ein süßes Hundebaby ist. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr
wüsstet, dass es eine 90%ige Chance besteht, dass dieser Hund nie mehr
aus dem Zwinger kommt, wenn er erstmal hier landet? 50% der Hunde, die
hier abgegeben werden oder verirrt rum laufen sind reinrassige Tiere.

Hier die häufigsten Ausreden die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht
mitnehmen." Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich
nicht eine Wohnung oder ein Haus in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten." Und was dachten Sie denn wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier". Wirklich? Ich arbeite 10 oder
12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten " Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass
Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn
adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund.“ Das Traurige daran
ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird und weißt Du, wie stressig
es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit eine neue Familie zu finden. Manchmal ein
wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund
bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie
warten, die ihn verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend
Freiwillige gibt, könnte es sein, dass er mal ausgeführt wird. Wenn
nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen
von einem Teller mit Essen welcher unter die Zwingertür geschoben wird
und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß, schwarz oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge
...) angehört hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick
in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in
der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" er ist.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist,
kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für
lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv
zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen,
wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht
verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse
Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektionen der Atemwege, wird er
unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um
Therapien in Höhe von 150,-- € zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch was über die Euthanasie schreiben für all die,
die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht
wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt,
sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz.

Bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon
überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort
sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem
wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung
oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in
ihrem Vorderbein gesucht eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert.
Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten
wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen haben
und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lauten Weinen und
Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach
Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf
die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu
warten wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es
eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du
wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir
ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen
getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe
sie jeden Tag, wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.

Ich hasse meinen Job, ich hasse es dass es ihn überhaupt gibt und ich
hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn ihr Euch
nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den
Perreras und nur Du kannst das stoppen. Ich mache alles mögliche, um
jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag
gibt es mehr Tiere die rein kommen als die die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben.

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh und das ist nun
mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen
erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich
habe ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte
sich alles gelohnt.

Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.

Jazz M. Onster.

Schatti
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Beigetreten: 10.12.2006 - 00:00
Re: etwas zum nachdenken

Jetzt ist mein Sonntag dahin. Sad

Viele Grüße Jörg

*

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Re: etwas zum nachdenken

schrecklich..gerade das einschläfern...die hunde werden bestimmt nicht erst mit einer hohen dosis in narkose gelegt sondern sie ersticken,....deshalb krampfen sie und koten sich ein...sie ersticken einfach..ich finde es grausam und glaube das man die menschen die dort ein tier abgeben erstmal so etwas zeigen sollte bevor sie ihren hund dort einfach entsorgen...

 

traurige grüße

Schatti
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Beigetreten: 10.12.2006 - 00:00
Re: etwas zum nachdenken

ChocoZoe schrieb:

schrecklich..gerade das einschläfern...die hunde werden bestimmt nicht erst mit einer hohen dosis in narkose gelegt sondern sie ersticken,....deshalb krampfen sie und koten sich ein...sie ersticken einfach..ich finde es grausam und glaube das man die menschen die dort ein tier abgeben erstmal so etwas zeigen sollte bevor sie ihren hund dort einfach entsorgen...

 

traurige grüße

 

So eine Perrera ist eine spanische Tötungsstation.

Die Spanier bauen niemals solche Bindungen zu ihren Tieren auf wie wir es machen, deshalb ist es ihnen auch Sche... egal was mit den Tieren passiert.

Sie schenken ihren Kindern die Tiere zum Geburtstag und wenn sich das kind nicht darum kümmert wird es entweder auf die Straße geschmissen oder es landet in einer Perrera, traurig aber wahr.

 

LG Jörg

Viele Grüße Jörg

*

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Re: etwas zum nachdenken

Der Jörg schrieb:

ChocoZoe schrieb:

schrecklich..gerade das einschläfern...die hunde werden bestimmt nicht erst mit einer hohen dosis in narkose gelegt sondern sie ersticken,....deshalb krampfen sie und koten sich ein...sie ersticken einfach..ich finde es grausam und glaube das man die menschen die dort ein tier abgeben erstmal so etwas zeigen sollte bevor sie ihren hund dort einfach entsorgen...

 

traurige grüße

 

So eine Perrera ist eine spanische Tötungsstation.

Die Spanier bauen niemals solche Bindungen zu ihren Tieren auf wie wir es machen, deshalb ist es ihnen auch Sche... egal was mit den Tieren passiert.

Sie schenken ihren Kindern die Tiere zum Geburtstag und wenn sich das kind nicht darum kümmert wird es entweder auf die Straße geschmissen oder es landet in einer Perrera, traurig aber wahr.

 

LG Jörg

 

denkste alle spanier sind so?

kann natürlich sein....das weiß ich nicht

gelöschter User (nicht überprüft)
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Re: etwas zum nachdenken

Im Grunde weiß man das doch, dass in vielen Ländern Hunde und andere Tiere so umkommen. Wir müssen nicht die Tiere retten, sondern die Menschen ändern um ein friedliches und harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Tier zu erreichen. Aber das ist fast unmöglich Sad

Aber wie heißt es,- macht die Erde euch untertan und was dabei herauskahm ist oft zum kotzen Sad

piri
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Beigetreten: 24.08.2010 - 10:55
Re: etwas zum nachdenken

Wenn man liest und Nachdenkt,

wenn dann auch nur ein einziger Wurf NICHT gemacht wird,

weil ja die Hündin/der Rüde so niedlich ist.

Wenn auch nur ein einziger Welpe NICHT vom Bauernhof oder Vermehrer

vom Welpenhändler oder Tiermarkt usw. gekauft wird um Geld zu sparen,

dann hat dieser Brief seinen Zweck ja schon erfüllt.

Es ist ja nicht nur im Ausland so, auch die Deutschen Tierheime sind voll

von Umzugs und Scheidungsopfern, von falscher Erziehung bis vorschnell gekauft.

Der große Unterschied ist, hier sitzen die Hunde bis zu ihrem natürlichen Ende und werden

wohl auch besser versorgt. Tierheim bleibt es aber trotzdem.

Nachdenkliche Grüße

Martina

ach ja ganz großes SORRY,

ich wollte niemandem den Sonntag vers.... Sad

OnkelHugo
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Beigetreten: 04.01.2010 - 17:43
Re: etwas zum nachdenken

Da kann man ja wirklich ein schlechtes Gewissen bekommen!

 

Aber ich habe auch eine kleine Geschichte zu erzählen:

 

Bevor wir unseren Baily (unser erster Hund) beim Züchter holten, habe ich immer gesagt "es kommt nur ein Hund aus dem Tierheim in Frage".

Als der Beschluss gefasst wurde einen Hund zu kaufen, setzte ich mich also ans Internet und begann mit der Suche. Schliesslich fand ich die Seite einer Tiervermittlung, welche auch Hunde aus diesen Perreras vermittelte.

Wir haben uns dann sofort in einen 8 Monate alten Labbi-Mix namens Bombolo verliebt. Ich schrieb dann eine Mail und bekam ein Formular zurück, welches diverse Fragen nach den Gegebenheiten enthielt. U.a. wurde die Frage gestellt, wie lange der Hund am tag alleine sein wird.

Da wir damals das Glück hatten unsere Arbeitszeit so einzurichten, dass der Hund max. 3 Stunden/Woche alleine bleiben musste, schrieb ich dies in das Formular und schickte es ab.

Einen Tag später bekam ich eine Mail mit der Mitteilung; 3 Stunden sind zu lange für so einen jungen Hund. Ich fragte dann in einer weiteren Mail, ob es denn dann ok wäre, wenn der Hund in diesen 3 Stunden zu meinen Eltern kommen würde.

Leider bekam ich auf diese Mail auch nach nochmaligem Nachfragen keine Antwort.

Damit war die Sache dann für mich gelaufen.

 

Auch wenn ich es richtig finde die zukünftigen Halter vorher ein bischen zu "durchleuchten", so macht es doch keinen Sinn eine Vermittlung wegen einer so geringen Zeitspanne platzen zu lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen das es viele Menschen gibt, bei denen ein Hund gar nicht alleine sein muss (auch nicht mit 8 Wochen).

 

 

Was anderes: kann man einen Hund auch zum spazieren gehen mit den eigenen Hunden für ein paar Stunden aus dem Tierheim holen? Würde ja auch zur Sozialisierung beitragen.

 

 

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.

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piri
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Beigetreten: 24.08.2010 - 10:55
Re: etwas zum nachdenken

In unserem hiesigen Tierheim sind sie froh über

Gassiegänger.

Man sollte das dann natürlich regelmäßig tun,

nicht das der arme Hund da sitzt und wartet.

Frag doch mal in eurem Tierheim

LG
Martina

Schatti
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Beigetreten: 10.12.2006 - 00:00
Re: etwas zum nachdenken

ChocoZoe schrieb:

Der Jörg schrieb:

ChocoZoe schrieb:

schrecklich..gerade das einschläfern...die hunde werden bestimmt nicht erst mit einer hohen dosis in narkose gelegt sondern sie ersticken,....deshalb krampfen sie und koten sich ein...sie ersticken einfach..ich finde es grausam und glaube das man die menschen die dort ein tier abgeben erstmal so etwas zeigen sollte bevor sie ihren hund dort einfach entsorgen...

 

traurige grüße

 

So eine Perrera ist eine spanische Tötungsstation.

Die Spanier bauen niemals solche Bindungen zu ihren Tieren auf wie wir es machen, deshalb ist es ihnen auch Sche... egal was mit den Tieren passiert.

Sie schenken ihren Kindern die Tiere zum Geburtstag und wenn sich das kind nicht darum kümmert wird es entweder auf die Straße geschmissen oder es landet in einer Perrera, traurig aber wahr.

 

LG Jörg

 

denkste alle spanier sind so?

kann natürlich sein....das weiß ich nicht

 

Ich bin nicht einer der das Verallgemeinert, aber der größte Teil wurde leider so erzogen. Das es auch einen Tierschutz in Spanien gibt, merkt man da drann, dass jetzt in Andalusien der tötliche Stierkampf abgeschafft wurde.

 

LG Jörg

Viele Grüße Jörg

*

OnkelHugo
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Beigetreten: 04.01.2010 - 17:43
Re: etwas zum nachdenken

Das es auch einen Tierschutz in Spanien gibt, merkt man da drann, dass jetzt in Andalusien der tötliche Stierkampf abgeschafft wurde.

...Was auch längst überfällig ist. Das einzige was ich vermissen werde sind die schönen bilder wenn mal ein Stierkämpfer von einem Bullen durch die Arena geschmissen und aufgespiesst wurde. Wobei der Zwischenfall mit dem Stier der auf die Tribüne gesprungen war auch sehr lustig war.

Leider gingen die wenigsten dieser Zwischenfälle tödlich aus.

Alle sagten: "Das geht nicht." Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat es gemacht.

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