Herzergreiffende Geschichte - Alexandra

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andryh
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Beigetreten: 25.09.2010 - 15:53

Ihr Lieben!

Es gibt hier eine Organisation, die nennt sich F.A.P.F (Foundation of Animal Protection Füzesabony). Sie wurde gegründet von einer sehr netten Ungarin, die herrenlose Hunde bei sich aufnimmt, pflegt, versorgt und ein neues zu Hause für sie sucht. Sie bezahlt alles selbst und zusätzlich durch Spenden und Hilfe, die sie erhält. Ohne könnte sie das nicht.

Sie macht das rein aus Liebe zum Tier und würde niemals einen Hund, der Hilfe braucht abweisen. Da aber ihr Platz nicht für alle Hunde reicht, arbeitet sie mittels Pflegestellen. Hauptsächlich Tiermedizin-Studenten, die Hunde bei sich aufnehmen und sich um sie kümmern. Sei es medizinisch, sie zu resozialisieren oder einfach nur um ihnen ein Dach über dem Kopf zu geben. Sie bezahlt sämtliche Kosten, die dabei anfallen aus eigener Tasche oder aus Spenden. Hauptsache den Tieren geht es gut.

Nun hat sich in den letzten Tagen ein Fall ereignet, der eigentlich für all das steht, was sie tut und es so sehr auf den Punkt bringt, wie viel Liebe in diese Arbeit gesteckt wird. ...gleichzeitig zeigt es aber auch, wie traurig manche Fälle sein können.

Ich möchte euch einen Facebook-Link schicken, mit einem Video von der Hündin Alexandra.

Sie wurde vor ein paar Tagen am Straßenrand liegend gefunden mit einer Fleischwunde am Hinterlauf. Vermutlich wurde sie angefahren.

Alexandra - sieht aus wie ein Flat Coated Retriever Mix - wurde in die Uniklinik gebracht und dort medizinisch versorgt.

Ihr Zustand hat sich aber leider plötzlich verschlechtert und sie wurde zum absoluten Intensiv-Patienten. Sie hat eine Blutvergiftung erlitten und kämpft seid Tagen um ihr Leben.

Die Wunde an sich heilt sehr gut ab, deswegen musste die Gliedmaße nicht amputiert werden. Leider haben aber Keime in die Blutbahn gefunden, die sie so unglaublich geschwächt haben.  Für eine Amputation der Gliedmaße ist sie zudem viel zu schwach.

Dieser Hund muss zwangsernährt werden, hängt am Tropf, hat seid Tagen keinen Kot mehr abgesetzt und rührt so gut wie nichts an Futter an. Caroline - eine ganz Liebe aus meinem Semester - hat die Hündin bei sich aufgenommen und ihre Wohnung zur Intensiv-Station umfunktioniert. Sie kümmert sich 24 Stunden am Tag um die Hündin und gibt ihr Bestes um ihr zu helfen.

Ich habe den Fall miterlebt und hoffe jeden Tag auf eine positive Nachricht über diese Hündin.

Leider sind solche Behandlungen ja fernab von kostenlos und in den 10 Tagen Intensivstation ist eine Summe von 131 000 ft angefallen. Umgerechnet sind das ca. 470€. Für all das was gemacht worden ist und im Verhältnis zu den Preisen, die man in Deutschland gewohnt ist, ist das nicht viel. Aber für die hiesigen Verhältnisse ist das ein kleines Vermögen.

Zusätzlich fallen momentan täglich knapp 50€ für die Behandlung an. Das sind reine Kosten für Medikamente, Infusionen und co. Die Pflegestelle nimmt selbstverständlich kein Geld für die ganze Arbeit, die sie da rein steckt. Wäre Alexandra weiterhin in der Klinik, dann würde es noch um einiges teurer werden. Da wir als Studenten die Erlaubnis haben, solche Fälle - unter Absprache - auch zu Hause zu behandeln, hat man sich für diese Variante entschieden.

Zsanett bezahlt diese anfallenden Kosten, wie schon erwähnt. Aber es ist so eine hohe Summe, dass es sehr schwierig für sie ist, das ganze Geld aufzutreiben und zusätzlich noch zig andere Hunde zu versorgen.

Hier das Video: https://www.facebook.com/photo.php?v=10152223301485057

Vielleicht hat der Eine oder Andere von euch Lust ihr bzw. den Hunden etwas Gutes zu tun und ein wenig zu spenden? Die Kontodaten dazu kann ich euch per PN zukommen lassen.

Außerdem werden stets Sachen wie Hundefutter, Wurmkuren, Spot-Ons, Halsbänder, Leinen, Decken, Näpfe usw. benötigt.

Falls ihr irgendetwas über habt und für einen guten Zweck spenden wollt, dann wäre es bei Zsanett definitiv gut aufgehoben und würde mit viel Dankbarkeit entgegen genommen werden.

Ich für meinen Teil werde ihr definitiv etwas spenden, habe vorher schon des Öfteren Wurmkuren und Futter gespendet und habe mich schon vor einiger Zeit als Pflegestelle angeboten.