Junghund hibbelig und aufgeregt

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DAUschi
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Beigetreten: 12.11.2012 - 05:17
Shyla ist jetzt 1,5 Jahre alt

Shyla ist jetzt 1,5 Jahre alt und ich habe den Eindruck, dass sie gelassener wird. Getobt wird immer noch bis zum Umfallen und Power ohne Ende hat sie auch.. Ist ja auch nichts Rasseuntypisches. Ab und an bin ich auch verzweifelt. Daheim schläft sie wie ein Murmeltier und öffnet ein Auge kurz mal halb, wenn ich den Raum verlasse. Aber wenn ich sie irgendwo mit hin nehme. Dann ist Party!!! Egal wie müde sie sein müsste, kommt sie nicht zur Ruhe, bleibt nicht auf ihrer Decke, geht entweder immer wieder zu mir oder zu dem Gastgeber.. Irgendwann ist es dann auch echt nervig sie immer wieder und wieder auf ihre Decke zu schicken. Dabei ist es auch egal, ob sie die Umgebung und Menschen schon kennt oder nicht! Selbst die längste Gassirunde kurz vorher bringt sie dann nicht dazu sich mal aufs Ohr zu hauen. Ich habe seit kurzem dafür den Kong im Einsatz und das klappt... Erstmal ist sie beschäftig und scheinbar beruhigt es sie, sodass sie danach auch meist irgendwann eindöst. 

Was mich aber manchmal derart wütend macht, ist wenn sie einfach immer weiter bespaßt werden möchte. Vor ihrer Läufigkeit noch das beste Beispiel. 2 Stunden Nachmittagsrunde um den See. 10km(!) Immer wieder den Ball aus dem kühlen Nass zurück zu Frauchen gebracht. Viel Kontakt zu Artgenossen und mit denen getobt, ein bisschen Gehorsamstraining und Leckerliesuchspielchen. Alles in allem denke ich, dass man danach auch als Labbi mal ne Mütze schlaf vertragen könnte. Ab Richtung Heimat und Madame schlief. Nach 10 min musste ich an einem Waldstück rechts anhalten um mein Headset anzuschließen. Madame hört die Handbremse und RUMMMMS macht die üblich aufgedrehten Bewegungen im Kofferraum, wie kurz bevor ein riesen Spaziergang bevorsteht. Und das ist STÄNDIG der Fall. Manchmal hat es mich echt sauer gemacht... Ich habe auch neue Wege gesucht, damit es nicht zu langweilig wird und mache ja auch Spielchen usw... Und sie will immer mehr mehr mehr...Der Tierarzt hat mir ein paar Seiten aufgeschrieben, welche die Problematik der Überzüchtung von Labbis behandeln. Außer einem erhöhten Aggressionspotential passt Shyla da voll und ganz ins Bild... Er hatte mir auch eine medikamentöse Hilfestellug empfohlen, aber das habe ich bislang abgelehnt. Solange sie zuhause dann doch noch schafft zur Ruhe zu kommen und nicht Amok läuft, hoffe ich einfach, dass die Ruhe mit dem Alter kommt...

Gismo-Eddie
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Beigetreten: 03.02.2013 - 18:15
Huhu...

Huhu...

...der Thread ist zwar schon etwas ätler, aber bei uns ist gerade dieses Thema ganz aktuell. 

Kurze Vorgeschichte: Eddie kam mit 6 Monaten etwas ungeplant zu uns. Er war in keinster Weise erzogen. Wir vermuten, dass er bis dahin kaum oder keinen Hundekontakt hatte, bzw. generell keinen Kontakt zu anderen Lebenwesen (ausser zu den alten Besitzern) kannte. Eddie hat es leider auch nie gelernt allein zu bleiben Sad Er war demnach immer sehr nervös bei Unternehmungen/Gassi-Runden, bellte viel und war einfach ausser "Rand und Band". Ans allein bleiben war in keinster Weise zu denken...er bellte ununterbrochen, rannte panisch durch die Wohnung und war nach wenigen Augenblicken fix und fertig.

In dem letzten halben Jahr haben wir ihn langsam an verschiedene Situationen rangeführt. Er ist sehr viel "gelassener" geworden (soweit es die Pubertät zulässt) Es ist inzwischen möglich gewohnte Strecken locker mit ihm an der Leine zu laufen. Zuhause kann er inzwischen sehr gut abschalten, springt nicht mehr bei der kleinsten Bewegung auf. An "guten" Tagen schaffen wir es sogar, den Mülll rauszubringen, ohne das er sofort in Panik verfällt.Mehr ist jedoch nicht möglich..Kurz gesagt: Wir üben, üben, üben...

Trotzdem ist er grundlegend noch sehr nervös Sad hinzu kommt jetzt natürlich noch die Geschlechtsreife. Die Huta meinte, dass er dort in letzter Zeit auch wieder sehr viel unruhiger sei..er komme schlecht zur Ruhe, schlafe eigentlich kaum und laufe nur der "Betreuerin" hinterher. Er würde wieder sehr viel bellen und winseln. Sie meinte, ob wir schonmal über homöopathische Mittel, Bachblüten, o.ä. nachgedacht hätten.

Nun unsere Frage: Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit? 

Liebe Grüße, die 4 Lol 2

RikaundDana
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Beigetreten: 08.12.2012 - 13:57
Hallo,

Hallo,

wenn erst mal nichts anderes hilft, finde ich homöopathisch Mittel zur Unterstützung echt okay - ich denke mal, das es aber ein grundsätzliches Problem ist, wenn in der Prägephase ( den ersten 12 Wochen) so viel falsch gelaufen ist.

Wir haben eine junge Hündin aus vernachlässigter Haltung übernommen - sie war ein knappes Jahr alt.Kannte keine Leine, kein Halsband..........war ein hartes Stück Arbeit - ich denke mal, geholfen hat ihr unser Rudel, wo sie sich viel abgescheut und dadurch an Sicherheit gewonnen hat.

Staubsauger ? In die letzte Ecke hat sie sich verkrümmelt.........jetzt, mit ca 1,5 Jahren, ist sie ein nervenstarker, gefestigter Hund - sie hat die ersten drei Monate Bachblüten bekommen und ganz ganz viel Training ( langsam aufgebaut).

Also von daher - Bachblüten kann ich empfehlen.

Labradors vom Waidbach
www.vomwaidbach.beepworld.de

MonikaB
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Beigetreten: 15.09.2010 - 13:15
Ich dachte spontan beim lesen

Ich dachte spontan beim lesen an die Bachblüte " Mimulus". (  Bei diffusen Ängsten und großer Sensitivität )

google die doch mal !

LGr Monika

Gismo-Eddie
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Beigetreten: 03.02.2013 - 18:15
Danke Monika! Hab gleich mal

Danke Monika! Hab gleich mal gegoogelt...Hast du denn Erfahrungen mit Bachblüten?Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich mit diesem Thema noch nie beschäftigt habe..und wirklich gaaaaanz unwissend bin. Wie funktioniert das denn? Biggrin

MonikaB
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Beigetreten: 15.09.2010 - 13:15
@gismo-eddi:

@gismo-eddi:

ich habe sehr gute Erfahrungen mit bachblüten für Tiere, 

vor allem das " Notfallmittel" Rescue Remidy hat schon verblüffend schnell und deutlich geholfen.

Die gibt's auch als Globuli , also ganz ohne Alkohol .

( die mittel in den " Stockbottels" sind in Alkohol gelöst und es wird stark verdünnt angewendet bzw die Lösung eine zeit stehen gelassen, damit der restalkohol verdunstet .)

 

und Tiere können ja nicht " dran glauben" und deshalb drauf reagieren..

es ist im Prinzip der Homöopathie ähnlich, also um gewisse " Informationen " auf feinstofflicher Ebene .

habe einen schönen link dazu gefunden : 

http://www.bach-blueten-therapie.de/category/bach-blueten-fuer-tiere/

Da sind auch alle Blüten beschrieben .

Lgr Monika

Gismo-Eddie
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Beigetreten: 03.02.2013 - 18:15
Danke...

Danke :) 

@RikaundDana: Leider hast du wahrscheinlich Recht, dass es ein grundsätzliches Problem ist, dass in der Prägephase viel verpasst bzw. falsch gemacht wurde. Grundlegend hat er sich relativ viel von Gismo abgeschaut; beim allein sein ist er bisher jedoch so gestresst, dass er Gismo (glaube ich) garnicht wirklich wahrnimmt :( 

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