Hallo zusammen,
nachdem ich Kurt in den letzten Wochen nur gelobt habe, weil er so brav bei Spaziergängen war, gut gehorcht und sich mit allen Hunden im freien Spiel gut vertragen hat, gab es gestern einen Vorfall, der mich fast umgehauen hat. Wir gingen zusammen unsere Straße entlang, Kurt an der Leine, da kam ein ihm von klein auf an bekannter Rüde entgegen. Ebenfalls an der Leine. Bisher haben sich die beiden immer gut vertragen. Auf einmal ist Kurt schier ausgerastet, bekam einen Kamm, knurrte, bellte, wollte auf ihn zustürzen. Die Besitzerin und ich waren beide komplett überrumpelt und verstanden die Welt nicht mehr. Seitdem ist Kurt wieder sehr seltsam, sobald uns ein Hund entgegenkommt. Wir hatte das schon mal vor einem Vierteljahr, haben dann aber durch Ablenkung mit Leckerlies gut die Kurve bekommen. Nun sind wir irgendwie wieder ein paar Wochen zurückgeworfen und ich weiß überhaupt nicht wieso. Er ist jetzt ein Jahr alt... Kastriert haben wir ihn übrigens damals nicht
Was empfehlt ihr mir???
LG
Nici



Hallo zusammen,
nachdem ich Kurt in den letzten Wochen nur gelobt habe, weil er so brav bei Spaziergängen war, gut gehorcht und sich mit allen Hunden im freien Spiel gut vertragen hat, gab es gestern einen Vorfall, der mich fast umgehauen hat. Wir gingen zusammen unsere Straße entlang, Kurt an der Leine, da kam ein ihm von klein auf an bekannter Rüde entgegen. Ebenfalls an der Leine. Bisher haben sich die beiden immer gut vertragen. Auf einmal ist Kurt schier ausgerastet, bekam einen Kamm, knurrte, bellte, wollte auf ihn zustürzen. Die Besitzerin und ich waren beide komplett überrumpelt und verstanden die Welt nicht mehr. Seitdem ist Kurt wieder sehr seltsam, sobald uns ein Hund entgegenkommt. Wir hatte das schon mal vor einem Vierteljahr, haben dann aber durch Ablenkung mit Leckerlies gut die Kurve bekommen. Nun sind wir irgendwie wieder ein paar Wochen zurückgeworfen und ich weiß überhaupt nicht wieso. Er ist jetzt ein Jahr alt... Kastriert haben wir ihn übrigens damals nicht
Was empfehlt ihr mir???
LG
Nici
Ohne es gesehen zu haben, ohne zu wissen welche Signale möglicherweise der andere Hund ausgesandt hat (für Menschen manchmal auf den ersten Blick gar nicht sichtbar), ohne zu wissen wie ihr Menschen euch verhalten habt: je nach Hund und Ursache fallen mir zwei Möglichkeiten ein:
- den eigenen Hund weiterhin ablenken und die Aufmerksamkeit auf sich lenken oder
- den eigenen Hund mit dem Knie abdrängen, sich selbst zwischen die Hunde schieben und damit klar zum Ausdruck bringen: ich entscheide, ob hier jemand angemacht wird oder nicht. Oder auch: ich passe auf dich auf, du bist der Verantwortung enthoben.
Es ist aus der Ferne sehr schwer, einen eindeutigen Tipp zu geben wenn man den Hund, den Menschen und die jeweiligen Verhaltensmuster nicht kennt. Strafen mit Leinenruck und/oder Stimme würde ich aber nicht, um Hundebegegnungen nicht mit Negativem zu verknüpfen.
Wo Wissen aufhört, da fängt Gewalt an. Gerade in der Hundeerziehung.
www.ollies.npage.de
Ich sehe das auch so wie die Sabine, es ist sehr schwer zu erkennen an was es nun lag das dein Hund so reagiert hat.
Unsere Dame hatte das auch einmal bei einem Hund der uns noch zuvor begegnet war, sie tickte auf einmal völlig aus und fletschte die Zähne. Das war bis jetzt das erste und einzige mal wo ich unsere Dame am Geschirr festhalten musste, auch danach ist sie wieder zu jedem anderen Hund freundlich hin gelaufen.
Vielleicht ist es halt wie bei uns Menschen, es gibt Sympathie und Antipathie.
LG Jörg
Es grüßt der Jörg
Auch Zrna hat eine Homepage!
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Hallo Nici,
gibt es was neues von der Kurtfront?
Liebe Grüße
dat subbie
Es ist ratsam, ab und an zu überprüfen, ob die Kante, die man für den Horizont hält, nicht in Wirklichkeit der eigene Tellerrand ist.
&
Hallo zusammen,
nein, neue Entwicklungen gibt es noch nicht. Heute Morgen gerade wieder... Er geht sofort hoch, wenn ein Hund naht... Er hängt quasi aufrecht in der Leine, wenn ihr euch das vorstellen könnt. Ich habe nun mal einen Hundetrainer kontaktiert.... Mir bringt ja ein normaler Hundeschulkurs nix, ich brauche ja genau für spezielle Situationen einen Rat... Die sind bloß so verflixt teuer.... 60 € pro Stunde... uff.... Aber so geht es auch nicht weiter... Ich merke nämlich schon, dass ich den Radius unserer Spaziergänge immer kleiner und kontrollierter halte, weil ich diesen aggressiven Momenten aus dem Weg gehen will. Und das ist ja nun auch Käse....
LG
Nici
habe den thread gerade erst entdeckt...was habt ihr denn bis jetzt dagegen getan?
und wie möchte der trainer arbeiten?
lg
Hallo Nici,
ich bin mir nicht mehr sicher aber ich glaube, dass ich dir da schon mal was zu geschrieben habe. Aber sei es drum. In erster Linie solltest du heraus finden ob diese Aggression intra- oder interspezifisch ist oder vielleicht nur Unsicherheit. Intraspezifisch - gegen Artgenossen in der eigenen Gruppe, Wettstreitverhalten oder interspezifisch - gegen artfremde oder Nichtgruppenmitglieder zur Verteidigung von Ressourecen
Unsicherheit läßt sich gut testen..Du verabredest dich mit einem Hundehalter irgendwo wo ihr Kurt auch anbinden könnt. Du stellst dich mit den Hund hin und läßt ihn absitzen, der andere Hundehalter geht an Euch vorbei, aber so, das Kurt ihn nicht angreifen kann. Er wird wahrscheinlich hochgehen. Dann bindest du Kurt an und stellst dich neben ihn - der andere Hund geht vorbei. Sobald Kurt Terror macht gehst du schnell weg aber so, dass er dich noch sieht. Dort bleibst du stehen und der HUndehalter geht wieder mit dem Hund an Kurt vorbei. Dies macht ihr ein paar Mal. Sollte Kurt, wenn er da allein sitzt nichts machen, dann weißt du, dass sich diese Aggression nur um dich dreht und kannst dies durch o.g. Training gut abstellen.
Dann fehlt ihm die Sicherheit durch dich.
Gruß und viel Erfolg
dat subbie
Es ist ratsam, ab und an zu überprüfen, ob die Kante, die man für den Horizont hält, nicht in Wirklichkeit der eigene Tellerrand ist.
&
Hallo dat subbie,
vielen Dank für diesen Tipp, den ich gern mal ausprobieren werde. Ich habe jetzt mal einen Hundetrainer kontaktiert, da es momentan wieder so richtig schlimm ist und ich schon gar nicht mehr spazieren gehen mag. Heute hatten wir Kurt mit in der Stadt, er hat jeden Hund angemacht und sich schließlich sogar bei meinem Mann losgerissen und ist auf einen kleinen Hund losgegangen. Das war so schlimm, ich verstehe das gar nicht. Mir gelingt es nicht, in dem Moment zu ihm durchzudringen.
Kürzlich hatte ich ihn beim Spaziergang an eine Mini-Salami "angedockt", weil ich schon von weitem einen Westhighland-Terrier sah. Kurt war im siebten Salamihimmel, sah dann aber plötzlich den Hund aus den Augenwinkeln und drehte wieder total durch. Salami hin oder her....
Mir ist das allein nun echt zu viel. Hoffe, dass sich der Hundtrainer bald zurückmeldet und bin dann mal gespannt, was er so vorschlägt.
LG
Nicole
ja denke ein trainer der sich die situation vor ort live und in farbe anschaut macht shcon sinn....berichte mal was er als "therapie" vorschlägt....
wie bist du auf den trainer aufmerksam geworden? bzw wurde er dir empfohlen?
lg alexandra
@ Nicole:
Das hört sich ja wirklich heftig an! Ablenken mit Leckerchen halte ich für unnütz, denn so lernt er nicht, an anderen Hunden ohne Theater vorbeizulaufen, da er einfach nur abgelenkt wird.
Hast Du bereits Trainereinzelstunden genommen?
Wichtig ist wirklich, herauszubekommen, ob die Agressivität auf Unsicherheit begründet ist, oder weil er Dich verteidigen will oder ob noch ein anderer Grund vorliegt. Erst dann kann man mit dem Training beginnen.
Ich würde mir einen Maulkorb kaufen und ihn daran gewöhnen, denn wie Du schreibst, hat er sich bereits losgerissen und sich auf einen Hund gestürzt! Um andere Hunde zu schützen, würde ich das Haus nicht mehr ohne Maulkorb verlassen.
Dadurch wirst Du dann mit Sicherheit auch schon ein Stück weit entspannter. Diese Gelassenheit wird auch auf Deinen Hund übergehen.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und Geduld, dann wird es mit einigen Trainerstunden und ganz viel Üben ganz bestimmt wieder werden.
LG, Steffi
Viele liebe Grüße von Steffi mit LUNA, NELLY, MARLA und SCOTTY
Um nochmal auf die 60€ für einen Hundetrainer zu kommen, gibt es bei Euch keinen Hundeverein den ihr beitreten könnt?
In der Regel sind die relativ günstig und ihr könnt auch alle anderen Trainingsarten in dem Verein nutzen.
LG Jörg
Es grüßt der Jörg
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Um nochmal auf die 60€ für einen Hundetrainer zu kommen, gibt es bei Euch keinen Hundeverein den ihr beitreten könnt?
In der Regel sind die relativ günstig und ihr könnt auch alle anderen Trainingsarten in dem Verein nutzen.
LG Jörg
hmm aber viele hundevereine haben nur trainer die ein paar seminare besucht haben...richtig gute gibt es da selten...allerdings sollte man auch privaten trainern sich immer erst anschauen wie sie arbeiten und was sie so alles schon gemacht haben (seminare, ausbildung...etc.)
aber bei so nem problem...wäre einer der ins haus kommt shcon sinnvoller, oder?
lg
Sinnvoller ist es bestimmt, aber wenn man nicht das nötige Kleingeld für solche Stunden übrig hat, ist das immer noch die beste Alternative.
LG Jörg
Es grüßt der Jörg
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aso ja klar...bevor man gar nichts macht wäre das bestimmt eine alternative....
60Euro sind schon ziemlic stramm....bei uns kostet eine elzenstunde "nur" 35 euro....
lg
Hallo ChocoZoe,
bisher habe ich immer versucht, die Aufmerksamkeit von Kurt auf mich zu lenken. Das funktionierte zu Anfang mit Leckerli auch sehr gut. Dann aber irgendwann nicht mehr. Heute bin ich mit klopfendem Herzen aber gleichbleibendem Tempo und festen Schritten mit Kurt an einem Husky vorbeigegangen. Da hat er nichts gemacht, nur, als wir schon vorbei waren, ist er nochmal hochgespungen, hat sich umgedreht, war also doch sehr aufgeregt. Aber immerhin war er friedlich. Vorher hatte ich wieder diesen spontanen "Ich weiche aus/ drehe um"-Wunsch, hatte mich aber dann gezwungen, weiterzugehen. Vielleicht ist dieses Zögern von mir für ihn doch immer spürbar, die Hunde sind ja so feinfühlig... Aber was kann ich gegen mein Herzklopfen tun? Wir hatten ja so einige unschöne Erlebnisse....
Der Trainer wird erstmal in Ruhe mit mir sprechen, Kurt kennenlernen und dann versuchen wir mal, die Situation mit seinem Hund und Kurt nachzustellen. Ich hoffe, Kurt reagiert wie üblich und warte dann mal ab, was er mir so vorschlägt...
LG
Nici2804
Du könntest ja auch den Vorteil des labi Forums nutzen und die Trainerin kostenlos bekommen *zwinker*
www.labrador-nero.de
Hallo ChocoZoe,
bisher habe ich immer versucht, die Aufmerksamkeit von Kurt auf mich zu lenken. Das funktionierte zu Anfang mit Leckerli auch sehr gut. Dann aber irgendwann nicht mehr. Heute bin ich mit klopfendem Herzen aber gleichbleibendem Tempo und festen Schritten mit Kurt an einem Husky vorbeigegangen. Da hat er nichts gemacht, nur, als wir schon vorbei waren, ist er nochmal hochgespungen, hat sich umgedreht, war also doch sehr aufgeregt. Aber immerhin war er friedlich. Vorher hatte ich wieder diesen spontanen "Ich weiche aus/ drehe um"-Wunsch, hatte mich aber dann gezwungen, weiterzugehen. Vielleicht ist dieses Zögern von mir für ihn doch immer spürbar, die Hunde sind ja so feinfühlig... Aber was kann ich gegen mein Herzklopfen tun? Wir hatten ja so einige unschöne Erlebnisse....
Der Trainer wird erstmal in Ruhe mit mir sprechen, Kurt kennenlernen und dann versuchen wir mal, die Situation mit seinem Hund und Kurt nachzustellen. Ich hoffe, Kurt reagiert wie üblich und warte dann mal ab, was er mir so vorschlägt...
LG
Nici2804
hmm ja ich weiß was du mit herzklopfen meinst...da hast dann eher du ein problem als dein hund*g*...ich hoffe das wenn ihr die einzelstunde habt dein hund das gleiche verhalten zeigt...ansonsten hilft es ja nicht viel...
würde mich freuen wenn du berichtest...vorallem wie er vor hat zu arbeiten....
lg
klar, immer gerne
Ich würde auch lieber locker üben als zu fest verordneten teuren Stunden. Habe die Sorge, dass man dann schon wieder irgendwie nicht so locker ist, weil es ja dann genau drauf ankommt und auch so viel kostet, etc....
oh das ist ein problem das du mit deinem liebling hast ..ich hoffe der hundetrainer kann dir helfen. allerdings find ich die kosten auch ziemlich unverschämt um ehrlich zu sein. wir haben eine hundetrainerin die nimmt grad mal die hälfte. obwohl wir 2 hunde haben (eine andere wollte deswegen das honorar verdoppeln)
die idee mit dem maulkorb finde ich sehr gut. denn wenn erstmal was ernsteres passiert ist, ist dein hund schnell als gefährliches monster überall bekannt wie ein lila hund! auch wenn´s für deinen liebling erstmal wohl nicht so schön ist, aber es ist ja keine dauerlösung
ich hoffe du hälst uns auf dem laufenden
lg
sena
Liebe Grüße von Sena
mit Lara und Merlin
Hallo zusammen,
so, die erste HT-Stunde haben wir jetzt hinter uns. Wir konnten das (schlechte) Benehmen von Kurt prima bei einem abgesprochenen Treffen mit einer Nachbarin und deren Rüden vorführen. Kurt war völlig außer sich, die Straße war bei Begegnung recht eng. Der Hundetrainer hat dann den Abstand zum anderen Hund vergrößert, um herauszufinden, ab welcher Distanz es für Kurt sozusagen unterträglich wird. Ab zirka zehn Metern geht es los... Wir sollen nun Aufmerksamkeitsübungen machen, um Kurt zu vermitteln, dass es sich lohnt, mich anzuschauen. Ziel ist es wohl, dass Kurt irgendwann soweit ist, bei Hundebegegnungen automatisch mich anzuschauen. Der Weg erscheint mir aber noch sehr lang.
Was meint ihr?
LG
Nici2804
Für mich hört sich das seeeeeeeeeeehr gut an.
Klar ist der Weg sehr lang, aber du wirst sehen, daß es sich lohnt, diesen Weg zu gehen.
Also gib nicht gleich nach ner Woche auf, wenn du meinst: ach, das bringt doch alles nix. Bleib am Ball und du wirst dafür belohnt.
LG, Andrea und Tell
Welchen Grund hat denn die Leinenaggressivität? Hat die Hundetrainerin dazu eine Aussage treffen können?
Gruß
dat subbie
Es ist ratsam, ab und an zu überprüfen, ob die Kante, die man für den Horizont hält, nicht in Wirklichkeit der eigene Tellerrand ist.
&
Welchen Grund hat denn die Leinenaggressivität? Hat die Hundetrainerin dazu eine Aussage treffen können?
Gruß
dat subbie
das würde mich auch interessieren...ich glaube je nachdem würde ICH persönlich auch anders arbeiten....
aber an sich ist das ein guter weg....grad wenn er diesen terz vielleicht aus unsicherheit raus macht oder so...
lg alexandra
Ich bin froh, dass seine Methode bei euch nicht gleich auf Gegenwehr stößt... Von anderer Seite hatte ich grad Kritik bekommen, da wurde die Wasserpistolen-Methode bevorzugt. Mein HT meint aber, er verstärkt lieber positiv, als dass er Negatives bestraft. Kurt liebt die Übungen, macht toll mit und hechelt dabei richtig. Das kann nicht von der körperlichen Anstrengung kommen, sondern bestimmt ist er aufgeregt. Heute hatte ich in strömendem Regen das erste gute Erlebnis auf unserem Spaziergang. Wir hatten vorher das Training gemacht. Uns kam ein mittelgroßer Mischling entgegen, den Kurt noch letzte Woche angehen wollte, als er mit seiner Besitzerin hinter uns spazieren ging. Heute habe ich Kurt absitzen lassen. Er hat sich nicht sofort hingesetzt, wie er es in entspannter Situation macht, aber immerhin hat er viel mehr zu mir als zu dem Hund geschaut. Aufgeregt war er schon, aber er hat nicht gebellt. Nach jedem Mal Hund Anschauen, ohne dabei aggressiv zu werden, hat er von mir ein Stück Trockenfutter bekommen - und zum Schluss saß er auch. Und eh wir uns versahen war der andere Hund vorbeispaziert
Wenn es doch irgendwann immer so ruhig gehen könnte.... Seine Tages-Futterration verteile ich jetzt aufgrund der vielen Übungen über den Tag - sonst ist er hinterher noch doppelt so breit, wenn wir mit dem Training irgendwann durch sind 
Ich war klitschnass und total vollgeschleckt, als wir wieder zu Hause waren, aber richtig happy! Ein gutes Gefühl. Ich will das unbedingt hinkriegen, er ist doch ein so toller Hund!
LG
Nici
....ich glaube, ihr seid auf dem richtigen Weg
. Konsequenz und Disziplin ist das Wichtigste! Auch wenn Du mit Kurt mal 2 Schritte vorwärts und 3 wieder zurück gehen musst, gib nicht auf. Der Hund lebt im Hier und Jetzt. Ich achte bei meiner Hündin auch darauf, wenn sie anfängt etwas zu fixieren, sie aus dieser Situation heraus zu bekommen. Mit einem "hey" oder "schau mal" funktioniert das ganz gut. Die Leckerlie-Methode habe ich abgesetzt, denn was - wenn Du mal keine Leckerlies bei Dir hast....
.
Versuch ausserdem Ruhe auszustrahlen und postitve Energie
.
Weiterhin viel Erfolg für Euch Beide
Patricia
Patricia mit Gilly & Marley
Ich bin froh, dass seine Methode bei euch nicht gleich auf Gegenwehr stößt... Von anderer Seite hatte ich grad Kritik bekommen, da wurde die Wasserpistolen-Methode bevorzugt. Mein HT meint aber, er verstärkt lieber positiv, als dass er Negatives bestraft. Kurt liebt die Übungen, macht toll mit und hechelt dabei richtig. Das kann nicht von der körperlichen Anstrengung kommen, sondern bestimmt ist er aufgeregt. Heute hatte ich in strömendem Regen das erste gute Erlebnis auf unserem Spaziergang. Wir hatten vorher das Training gemacht. Uns kam ein mittelgroßer Mischling entgegen, den Kurt noch letzte Woche angehen wollte, als er mit seiner Besitzerin hinter uns spazieren ging. Heute habe ich Kurt absitzen lassen. Er hat sich nicht sofort hingesetzt, wie er es in entspannter Situation macht, aber immerhin hat er viel mehr zu mir als zu dem Hund geschaut. Aufgeregt war er schon, aber er hat nicht gebellt. Nach jedem Mal Hund Anschauen, ohne dabei aggressiv zu werden, hat er von mir ein Stück Trockenfutter bekommen - und zum Schluss saß er auch. Und eh wir uns versahen war der andere Hund vorbeispaziert
Wenn es doch irgendwann immer so ruhig gehen könnte.... Seine Tages-Futterration verteile ich jetzt aufgrund der vielen Übungen über den Tag - sonst ist er hinterher noch doppelt so breit, wenn wir mit dem Training irgendwann durch sind 
Ich war klitschnass und total vollgeschleckt, als wir wieder zu Hause waren, aber richtig happy! Ein gutes Gefühl. Ich will das unbedingt hinkriegen, er ist doch ein so toller Hund!
LG
Nici
das liest sich doch schon super...immer schön am ball bleiben und wie patricia geschrieben hat ncih entmütigen lassen wenn ein tag mal so richtig beschissen war....
versuche erst mit ihm "schauend" (also zu dir) an einem anderen hund vorbeizu gehen...wenn er im sitzen sich voll und ganz auf dich konzentriert...
und versuche ihm immer nur dann was zu fressen zu geben wenn er DICH anschaut...sonst könnte er verknüpfen : hudn anstarren:= futter= richtig= erwünschtes verhalten...und das möchtest du ja nciht
lg und berichte weiter :bigsmlie:
Ja, das denk ich auch so
Hallo Nici,
magst Du meine Frage noch beantworten? Welche Ursache hat die Leinenaggression? Was sagt der HT dazu?
Gruß
dat subbie
Es ist ratsam, ab und an zu überprüfen, ob die Kante, die man für den Horizont hält, nicht in Wirklichkeit der eigene Tellerrand ist.
&
Der HT ist sich noch nicht sicher, was die Ursache angeht. Es deuten wohl einzelne Dinge darauf hin, dass es bei Kurt Unsicherheit und/oder Angst ist. Er zieht kurz vorher immer stark vom anderen Hund weg. Er winselt und wedelt erst noch mit dem Schwanz, er beruhigt sich unmittelbar nach der Begegnung wieder, er fängt er damit an, wenn der Abstand weniger als 10m beträgt....
wann habt ihr denn die nächste stunde?
lg
Habe den Fred gerade erst nachgelesen und hoffe, dass ich nichts überlesen habe. Falls doch, dann bitte ich um Nachsicht.
Ist der "Aggressionspartner" von Kurt unkastriert?
Oder - andersrum gefragt - ist Kurt kastriert?
Da können sich Welten auftun, die wir Leinenhalter nicht nachvollziehen können.
Ganz sicher ist Unsicherheit im Spiel (Winseln).
Gleichzeitiges Wedeln aus Unsicherheit?
Ich drück die Daumen, dass ihr das hinkriegt.