Rattengift in 25524 Itzehoe

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Schatti
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Beigetreten: 10.12.2006 - 00:00

"Krümel" spuckte Blut - Gift-Köder beim Gassi-Gehen?

War es eine fiese Gift-Falle für Hunde? Mischling "Krümel" spuckte Blut, nachdem er eine gefundene Frikadelle verspeist hatte. Die Polizei warnt jetzt vor vergifteten Ködern.

Frisches Mett und Frikadellen auf dem Grünstreifen an der Hebbelstraße in Itzehoe (Kreis Steinburg): Da konnte "Krümel" wohl nicht widerstehen. Seinem Herrchen Heiko Niehuus fiel das Fleisch am Sonntagmittag auf. Der 37-Jährige hat zwar nicht gesehen, wie sein Schäferhund-Windhund-Mischling von dem Fleisch aß - aber anders kann er sich nicht erklären, was abends gegen 22 Uhr passierte: "Krümel" spuckte Blut, "eine große Lache". Die Polizei ermittelt.

Dort hat Niehuus selbst eine der Frikadellen abgeliefert. Am Dienstag stellten Beamte der Umweltpolizei weitere Fleischreste sicher. Alles wird nun untersucht. Wenn Gift im Spiel ist, wird Anzeige erstattet wegen des Verdachts des unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen und versuchter Sachbeschädigung. Die Polizei bittet Hundehalter, ihre Tiere von unbekannter Nahrung fern zu halten, sie am besten anzuleinen.

"Krümel" hat sich erholt. Es blieb bei einmaligem Spucken, am Morgen bekam der bald elfjährige Rüde beim Tierarzt noch Spritzen. Für Niehuus ist der Fall klar: Als Schädlingsbekämpfer weiß er, dass innere Blutungen ein Symptom von Rattengift sind. Und: "Es ist nicht das erste Mal, dass das vorgefallen ist." Im Herbst habe es an der Hebbelstraße mit Hühner-Innereien angefangen. Aus seiner Sicht eine Attacke auf die Tiere: "Wer legt denn sonst alle 20 bis 25 Meter so einen Köder aus?"

Quelle

Viele Grüße Jörg

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