Hallo an alle,
seit fast zwei Wochen ist Leo nun bei uns. Er ist elf Wochen alt und eigentlich eine Seele von Hund... (hat er wohl von seiner Mama, sie ist wunderbar.)
Allerdings gibt es mittlerweile ein paar Punkte, die mich daran zweifeln lassen, dass die Anschaffung eines Welpen das richtige war...
Er ist (natürlich?) noch nicht stubenrein. Ist ja o.k. er ist ja noch ein Baby. Bevor er Stinker muss, schnüffelt er am Boden und dreht sich im Kreis, oft schaffe ich es dann, ihn rechtzeitig rauszutragen.
Pipi allerdings macht er komplett ohne "Vorwarnung." Wir waren heute wirklich oft draussen, kaum eine Minute drin, pinkelt er wahlweise aufs Parkett oder auf den Teppich
((
Dann fing er heute mehrmals an, in seinem Wassernapf seine Pfoten zu baden und dabei den ganzen Napf auszukippen. Gab jedesmal natürlich eine mords Überschwemmung. Hat er bisher noch nicht gemacht, ist das Welpenspielerei oder kann das eine tiefere Ursache haben?
Ausserdem ist er beim gemeinsamen Toben schnell "drüberraus" und setzt viel seine spitzen Welpenzähnchen ein. Für mich nicht so schlimm, als Erwachsene habe ich ja ein dickes Fell bzw. Haut
meine Kinder jedoch (3,5,7) finden es net mehr ganz so lustig und haben mittlerweile fast ein bisschen Angst vor ihm. Obwohl ich schon fast gebetsmühlenartig den Satz "er ist halt noch klein, er will nur spielen" runterbete, ich traue mich kaum, aufs Klo zu gehen und meine Kids auch nur 3 Minuten allein mit ihm zu lassen... ausser wenn er mal schläft.
Ich gebe zu, ich habe nicht 24 Stunden am Tag Zeit, mich neben den Süßen zu setzen und ihn minutiös zu beobachten... Ein fünf-Personen-Haushalt will halt auch geführt sein.
Ich bin frustriert und demoralisiert 
Am Samstag gehen wir das erste Mal zur Welpenschule... ob das was bringt?
Grüße von der schlechten Hundemama
Michie


das klingt alle so,als ob du ihn wider abgeben willst.
eine welpenanschaffung ist gut überlegt,aber auch die zeit geht vorbei.geduld musst du schon haben.hast du ja bei deinen kindern auch.
man muss so kleinen wesen eine chance geben
wir haben uns die Anschaffung fast ein Jahr lang überlegt... Ausserdem will ich ihn überhaupt nicht wieder abgeben! Vermutlich will ich nur hören, dass es bei anderen auch so war und bald alles anders wird...
Ich glaube da musst du jetzt erst mal durch
Lass dem Süßen doch ein bisschen Zeit, es ist alles neu für ihn.
Dass mit dem stubenrein sein, muss er auch erst mal verstehen lernen. Am besten wischt einer das Pipi zusammen, während der andere den Welpi gaaaanz schnell rausträgt und wartet, bis vielleicht ein kleines Spritzi kommt, und dann suuuuuuper looooben
Mit dem "Beissen", einfach Spiel abbrechen, sobald es zu wild wird. Dann kapieren sie eig. ganz schnell, wo die Grenzen sind.
Ihr könnt ihn auch an einen Zimmerkennel gewöhnen und ihn dann für 1Std oder so "Auszeit" gebt.
Und du bist bestimmt keine schlechte Hundemama
, da mussten wir alle durch 
Sandra & Nero;
Er ist dein Freund, Dein Partner, Dein Beschützer, Dein Hund.
Du bist sein Leben, seine Liebe, sein Rudelchef. Er wird bei Dir bleiben,
treu und ergeben, bis zu letzten Schlag seines Herzens.
Sorry wenn das jetzt so hart klingt, aber das ist genau der Grund warum ich einer Familie mit so vielen Kindern und auch noch in dem jungen Alter keinen Welpen mitgeben würde, weil der Kleine einfach zu kurz kommt.
Das was Welpi da macht ist ganz normal und nicht besonders "anstrengend". Da muss man halt alle 1,5 bis 2 Std raus und warten bis der Mops sich gelöst hat. Beim spielen eben Nein sagen wenn die spitzen Zähne raus kommen. Und sofort aufhören wenns nicht klappt, damit Hund merkt dass es nicht erwünscht ist.
Ich hoffe Du gibst nicht so schnell auf!
Hol dir doch Hilfe von einem Hundetrainer zu euch ins Haus. Der kann dir dann vor Ort ein paar Tricks zeigen, wie du deinem Welpi Grenzen klar machen kannst, wenn du nicht weißt wie. Denn danach hört es sich durch das was du schreibst schon an. Hier im Forum bekommst du auch super Tipps. Aber es ist nochmal ein Stück besser wenn du jemanden hast, der dir direkt vor Ort zeigt wie man alles macht und dir auch mal "über die Schulter" guckt
Wie du selbst sagst, er ist noch jung. In dem Alter müssen sie noch viel lernen und viel kennenlernen. Da machen sie nun mal auch den einen oder anderen Quatsch. Mit den Zähnchen wird auch viel ausprobiert. Zum einen zum Kennenlernen (kleine Kinder nehmen auch alles in den Mund und meinen das probieren zu müssen - denen muss man auch erstmal beibringen, dass man das nicht macht) und zum anderen halt auch wegen Zahnwechsel z.B.
Eine Beißhemmung haben sie in dem Alter noch nicht. Die muss man ihnen liebevoll beibringen.
Ich würde dir echt ans Herz legen, dir jemanden zu holen, der zu euch kommt und euch den richtigen Umgang mit dem Welpen zeigt.
Ich finde das die Kinder noch zu jung sind, der Hund versteht vieles auch nicht sofort, das kostet eben Zeit.
Das was Du genannt hast, hat fiebi auch gemacht. Nur da kommen noch Beschädigungen an Türrahmen, Tapete, Tastartur......usw. dazu. Vieles hat Monate gedauert, vielleicht hast du Glück das es bald vorbei ist. aber manches kann auch Monate andauern. Nach 2 Wochen schon genervt sein halte ich für bedenklich.
Also mehr muss ich da auch nicht mehr dazu sagen. Stefan geb dir da Recht.
Und wichtig ist auch gerade bei den Kids. Die sollen solche Spiele nicht machen, weil sie das leider noch nicht einschätzen können. Schnauzengriff und dann gehts auch wie von selbst. Ich muss meinen Kleinsten Sandro auch immer bremsen. Der ist nun 7. Marlon mit 9 versteht das schon viel besser. Und meine grosse Michelle jetzt 13 die macht genau die selben Kommandos wie ich.
Du musst dir halt die Zeit nehmen, sonst geht das nicht.
Ein Kennel ist eine tolle Sache, den haben wir auch so vom Züchter übernommen.
Ich wünsche dir ganz viel Glück und Geduld, denn der Zwerg kann nix dazu, denn du bist der Rudelführer und du musst ihm alles zeigen.
Hallo, wenn Du nur hören willst, dass es anderen auch so gegangen ist..... ist es!
Das ist alles völlig normal und wird sich bei richtigem Training und Verhalten von euch bald ändern.
Wenn es bei euch nicht so ist, so liegt es an euch und nicht am Hund, der macht das alles prima.
Und noch was, Ihr habt einen Rüden!! - Wisst Ihr eigentlcih was auf euch - unter Umständen - zukommt, wenn der in die Pubtertät kommt und Ihr ihm
nicht beigebracht habt wo seine Grenzen sind. Wo soll er aber herwissen was er darf und was er nicht darf.
Wenn ich deinen Beitrag so lese, dann braucht Ihr Hilfe, da ihr euch nur ungenügend auf einen Welpen vorbereitet habt.
Hole Dir die Hilfe schnell, denn die Zeit läuft. und das was er jetzt leicht lernen kann, braucht hinterher viel mehr Zeit um korrigiert zu werden.
Hier aber nun mal so ein paar grundlegende Sachen.
Zuerst muss der Hund das Wort "nein" lernen (ich verwende aber lieber NO) . Du musst es 100% ernst verwenden und DURCHSETZEN, der Hund darf nicht lernen, das Du es im Zweifelsfall nicht ernst meinst. "Nein (no)" ist das Fundament der Erziehung. Der Hund darf dies nicht anzweifeln. Du musst es exakt dann sagen, wenn er das Fehlverhalten zeigt, bereits eine halbe Sekunde danach ist es zu spät und du solltest dann lieber gar nichts mehr sagen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, es geht nicht darum den Hund zu bestrafen, sondern darum, dass man ihn loben kann, wenn er das unerwünschte Verhalten nach einem "nein" einstellt. Wann immer er was richtig macht ... loben wie Bolle und freuen.
Pinkelt er in den Garten LOBEN LOBEN LOBEN ,FREUEN und LOBEN - Sobald er anfängt zu Pinkeln: Fein, Klasse, Prima nur so verknüpft der Hund es. Nach dem Pinkeln weiss er nicht mehr wofür er gelobt wird.
Pinkelt er in das Haus und Du hast es nicht gesehen, nichts sagen, es wegmachen (Essigreiniger kein Ammoniak und ende, NICHT schimpfen, es sei denn Du willst das dein Hund anfängt sein Geschäft heimlich in die Ecken zu machen. Wenn Du ihn beim Pinkeln beobachtest, dann kannst Du NO sagen Ihn nehmen und in den Garten bringen.
Buddelt er im Napf, "Nein" und den Napf wegnehmen, nach 5 Min wieder hinstellen, der Hund braucht Wasser
Konsequent und mit Liebe. nicht mit schärfe - sofort loben wenn er es lässt.
Es ist immer wieder das gleiche Schema.
Lob mit hoher Stimme. Wort wie "Feeeiiinnn" und "priiimmma" eignen sich.
Tadel mit tiefer Stimme. Lieber ein derbes "No" als nein (klingt sonst ähnlich wie fein).
Beißt er mit seinen Zähnchen, ein spitzer Schrei und sofort das spielen einstellen. "no" - aufstehen und gehen.
Das Spiel ist beendet. nach 15 Minuten erneut versuchen. Glaub mir nach 3 Tagen lässt es der Hund, er will spielen und wird wenn Ihr den Tipp konsequent umsetzt erkenne, das so blad er die Zähne einsetzt das Spiel beendet ist. Wichtig, ist der zeitliche Zusammenhang, Zähne -aua- weg.
Aber auch nur wenn es weh tut, wenn er nur mal was festhält ignorieren. Ihr habt einen Hund der für sein Leben gerne was festhält und trägt.
Das sollt Ihr ihm nicht abgewöhnen. Daher niemals einem Labi was aus dem Maul herausnehmen, wichtig wenn Ihr später mit ihm arbeiten wollt.
Immer tauschen. Er bring euch einen Schuh, nicht auf ihn drauf und versuchen den wegzunehmen - Schon gar nicht mir Gebrüll und Aufregung. Sonst entzieht er sich euch.
Nehmt ein Spielzeug und tauscht den Schuh dagegen aus. Dazu muss das Spielzeug interessant sein. Am besten konditioniert man ein Spielzeug so, dass der Hund ganz scharf drauf ist, Das macht man so: Man nimmt das Spielzeug und spielt damit (ohne Hund) der soll dies aber sehen und man muss Spaß zeigen. Dann legt man es ausser Reichweite des Hundes. Dies macht man 2-3 Tage mehrmals am Tag. Dann kann man es ihm kurz als Tauschobjekt geben. Er wird es nehmen - ganz sicher. Spielt dann mit eurem Hund und dem Gegensand - nach kurzer Zeit muss man es aber wieder weg nehmen
Für den Anfang langt es. Habt Ihr einen Zimmerkennel?
So ich muss nun ins Bett, wenn Du mehr hören willst, dann lass es mich hier wissen.
da würde ich mal keinen unterschied zwischen männlein und weiblein machen...auch hündinnen die das alles nciht richtig gelernt haben können echt ätzend werden
Hallo, wenn Du nur hören willst, dass es anderen auch so gegangen ist..... ist es!
Das ist alles völlig normal und wird sich bei richtigem Training und Verhalten von euch bald ändern.
Wenn es bei euch nicht so ist, so liegt es an euch und nicht am Hund, der macht das alles prima.
Und noch was, Ihr habt einen Rüden!! - Wisst Ihr eigentlcih was auf euch - unter Umständen - zukommt, wenn der in die Pubtertät kommt und Ihr ihm
nicht beigebracht habt wo seine Grenzen sind. Wo soll er aber her wissen was er darf und was er nicht darf. Ist er sehr selbstbewusst, denkt, das Ihr überfordert seid, dann habt Ihr nämlich bald einen neuen
Chef him Haus der die Erziehung eurer Kinder übernimmt.
Wenn ich deinen Beitrag so lese, dann braucht Ihr Hilfe, da ihr euch nur ungenügend auf einen Welpen vorbereitet habt.
Hole Dir die Hilfe schnell, denn die Zeit läuft. und das was er jetzt leicht lernen kann, braucht hinterher viel mehr Zeit um korrigiert zu werden.
Hier aber nun mal so ein paar grundlegende Sachen.
Zuerst muss der Hund das Wort "nein" lernen (ich verwende aber lieber NO) . Du musst es 100% ernst verwenden und DURCHSETZEN, der Hund darf nicht lernen, das Du es im Zweifelsfall nicht ernst meinst. "Nein (no)" ist das Fundament der Erziehung. Der Hund darf dies nicht anzweifeln. Du musst es exakt dann sagen, wenn er das Fehlverhalten zeigt, bereits eine halbe Sekunde danach ist es zu spät und du solltest dann lieber gar nichts mehr sagen.
Damit wir uns nicht falsch verstehen, es geht nicht darum den Hund zu bestrafen, sondern darum, dass man ihn loben kann, wenn er das unerwünschte Verhalten nach einem "nein" einstellt. Wann immer er was richtig macht ... loben wie Bolle und freuen.
Pinkelt er in den Garten LOBEN LOBEN LOBEN ,FREUEN und LOBEN - Sobald er anfängt zu Pinkeln: Fein, Klasse, Prima nur so verknüpft der Hund es. Nach dem Pinkeln weiss er nicht mehr wofür er gelobt wird.
Pinkelt er in das Haus und Du hast es nicht gesehen, nichts sagen, es wegmachen (Essigreiniger kein Ammoniak und ende, NICHT schimpfen, es sei denn Du willst das dein Hund anfängt sein Geschäft heimlich in die Ecken zu machen. Wenn Du ihn beim Pinkeln beobachtest, dann kannst Du NO sagen Ihn nehmen und in den Garten bringen.
Buddelt er im Napf, "Nein" und den Napf wegnehmen, nach 5 Min wieder hinstellen, der Hund braucht Wasser
Konsequent und mit Liebe. nicht mit schärfe - sofort loben wenn er es lässt.
Es ist immer wieder das gleiche Schema.
Lob mit hoher Stimme. Wort wie "Feeeiiinnn" und "priiimmma" eignen sich.
Tadel mit tiefer Stimme. Lieber ein derbes "No" als nein (klingt sonst ähnlich wie fein).
Beißt er mit seinen Zähnchen, ein spitzer Schrei und sofort das spielen einstellen. "no" - aufstehen und gehen.
Das Spiel ist beendet. nach 15 Minuten erneut versuchen. Glaub mir nach 3 Tagen lässt es der Hund, er will spielen und wird wenn Ihr den Tipp konsequent umsetzt erkenne, das so blad er die Zähne einsetzt das Spiel beendet ist. Wichtig, ist der zeitliche Zusammenhang, Zähne -aua- weg.
Aber auch nur wenn es weh tut, wenn er nur mal was festhält ignorieren. Ihr habt einen Hund der für sein Leben gerne was festhält und trägt.
Das sollt Ihr ihm nicht abgewöhnen. Daher niemals einem Labi was aus dem Maul herausnehmen, wichtig wenn Ihr später mit ihm arbeiten wollt.
Immer tauschen. Er bring euch einen Schuh, nicht auf ihn drauf und versuchen den wegzunehmen - Schon gar nicht mir Gebrüll und Aufregung. Sonst entzieht er sich euch.
Nehmt ein Spielzeug und tauscht den Schuh dagegen aus. Dazu muss das Spielzeug interessant sein. Am besten konditioniert man ein Spielzeug so, dass der Hund ganz scharf drauf ist, Das macht man so: Man nimmt das Spielzeug und spielt damit (ohne Hund) der soll dies aber sehen und man muss Spaß zeigen. Dann legt man es ausser Reichweite des Hundes. Dies macht man 2-3 Tage mehrmals am Tag. Dann kann man es ihm kurz als Tauschobjekt geben. Er wird es nehmen - ganz sicher. Spielt dann mit eurem Hund und dem Gegensand - nach kurzer Zeit muss man es aber wieder weg nehmen
Für den Anfang langt es. Habt Ihr einen Zimmerkennel?
So ich muss nun ins Bett, wenn Du mehr hören willst, dann lass es mich hier wissen.
ja en Unterschied, ob Junge oder Mädel gibts da nicht .... Ansonsten stimmt es aber.
Gut, ich hab nur einen Rüden, daher fehlt mir der Vergleich
ihr habt aber schon recht.
Aber trotzdem gehen pubertierende Rüden oft noch mal anders zur Sache und haben oftmals auch mehr Kraft.
Zudem kommt in absehbarer Zeit im vorliegenden Fall hinzu, das Leo MIT SICHERHEIT anfängt eine Decke oder ein Stofftier zu rammeln
und grüne Punkte zu verteilen.
Gleich mal Vorweg Michie. Kein Kommentar dazu -. Tier/Decke sofort wegnehmen und außer Reichweite bringen.
@Michie
Du schaffst das schon, wenn Du dich exakt und immer gleich "vorhersehbar" für den Hund verhältst - Das ist das A und O.,
Klar machst Du auch immer wieder Fehler, mach ich auch - solche Fehler verzögern die Ausbildung sind aber im normalen Leben fast unumgänglich.
Versuche sie nach Kräften zu vermeiden.
Und immer wieder: Auch wenn Du mich für bescheuert hältst. der Zeitliche Ablauf ist das wichtigste von allem.
Der Hund macht was, was er nicht machen soll. SOFORT "NO" -- er hebt den Kopf und schaut Dich an -- Loben "Fein, Prima".
So begreift der Hund, upps - dass darf ich nicht und im nächsten Moment "boahr" wenn ich es lasse werde ich gelobt.
Der Mensch neigt dazu immer das Lob zu vergessen, Das ist FALSCH, der Hund braucht dieses Lob von Dir, damit seine Lernkurve abgeschlossen ist und
er sich wieder gut fühlt.
Hi Michie,
JA - bei anderen ist es auch so bzw. ähnlich und das muss auch gesagt werden, ich finde es gut, mutig und richtig von Dir auch solch eine Frage zu stellen. Denn leicht ist es halt nicht immer und bei aller Vorbereitung, wie es genau sein wird, weiß man vorher nicht und ist zudem auch bei jedem Welpen anders.
Kira ist am Sonntag auch 2 Wochen bei uns und fordert klarerweise unsere gesamte Aufmerksamkeit und man selber ist gefordert den Alltag des Hundes zu strukturieren bzw. diesen unter Berücksichtigung der eigenen Abläufe und Strukturen einzubinden. Das ist erst mal ungewohnt und sich auf ein Hundebaby einzulassen erfordert, ähnlich wie bei einem Baby, erst mal ein Stück weniger Schlaf, stete Bereitschaft und Zurückstellung der eigenen Interessen. Kurz gesagt, man braucht Zeit.
Ich habe es vermutlich einfacher, da mein Sohn schon 13 Jahre alt ist - diese Kombination ist für unsere Familie ideal, weil er sich gegenüber dem Hund "durchsetzt" und ihm die gleichen erlaubt/nicht erlaubt Grenzen aufzeigt wie wir. Bei bzw. Mit Deinen kleinen Mäusen ist das bestimmt nicht immer einfach. Wie die anderen schon geschrieben haben - ein Zimmerkennel kann soooo eine große Hilfe sein, allerdings muss man aufpassen, das man sich nicht verleiten lässt den Welpen vorschnell und zu oft immer wieder einsitzen zu lassen
Bleib am Ball und lass Dich nicht entmutigen, es sind ja erst 2 Wochen. geniesse die Zeit, wo er klein und knuffig ist, wie bei den Kiddies geht das viel zu schnell vorbei. Mit Konsequenz und Liebe erzogen wird daraus bestimmt ein toller Kerl.
Liebe Grüße
Kira & Ilona
Hallo Ihr Lieben,
vielen vielen Dank für Eure Antworten und Tipps!!!
Als "Entschädigung" für den gestrigen Tag hatten wir eine super Nacht - er hat kein einziges Mal gemusst
Habe noch ein paar Fragen - vor allem, wenn ich das mit dem berammeln lese - muss man einen Rüden eigentlich kastrieren lassen?
@parsec: was meinst Du mit "grünen Punkten"?
Ja, das mit den zeitlichen Abläufen ist mir in der Theorie total klar - muss einfach daran arbeiten, dass es in der praktischen Umsetzung auch immer klappt.
Im Prinzip ist es ja irgendwie wie mit kleinen Kindern - da muss man auch immer konsequent sein - sonst strafen einen die Monster sofort gnadenlos ab und man hat pausenlose Diskussionen
Zimmerkennel hatten wir schon - allerdings wollte er nicht gerne rein - habe den Kennel gebraucht von einer Bekannten gekauft, deren Shelty darin geschlafen hat. Kann es sein, dass Leo es deshalb abgelehnt hat? (Kennel wurde vor Übergabe allerdings grundgereinigt).
Es bleibt auf jeden Fall spannend....
Liebe Grüße
Michie
Zum Zimmerkennel: was heißt, er hat ihn abgelehnt? Hat er ein bisschen gejammert, wenn er drin war? Denn wenn es nur das ist finde ich, dass du ihn hättest ignorieren müssen. Luiz hat die ersten drei vier Tage auch Aufstand gemacht, dass er in den Kennel musste. Er fand das doof, weil rumtoben und spielen und seine Freiheit haben ist ja viel besser als da festzusitzen und Ruhe halten zu müssen. Wenn du ihn rausholst wenn er jammert lernt er dadurch nur, dass er seinen Willen durchsetzt. ICh hab Luiz ein paar Tage im Kennel gefüttert, damit er was positives damit verbindet und dann hats halt ein paar Tage gedauert, bis er kapiert hat, dass auch jammern nix bringt. Und nach ner Woche war es sein Schlafplatz, er konnte sich dort entspannen und zurückziehen. Ich finde, grade wenn man Kinder hat ist das sehr wichtig, dem Hund auch seine Auszeiten zu geben. Der Welpe soll 16 Stunden am Tag schlafen und rbaucht auch Ruhepausen. Warum versuchst dus nicht nochmal mit dem Kennel? Erklär deinen Kindern, dass der Hund nicht angefasst werden darf und nicht gestört werden darf, wenn er im Kennel ist. Der Hund wird den Kennel dann auch annehmen und sicherlich dann auch irgendwann von selbst reingehen, wenns ihm mal zu viel wird. Er wird verstehen, dass das sein Rückzugsort ist, wo er seine Ruhe hat. Also ich kann das nur empfehlen
Mir wurde außerdem damals gesagt, dass ein Hund nicht freiwillig und wenns anders geht seinen Schlafplatz "beschmutzen" würde. Liegt er also im Kennel wird er wahrscheinlich fiepsen oder sehr unruhig werden und dir so anzeigen, dass er mal rausmuss.
Zu deinen vorherigen Fragen: Kann mich Stefan nur anschließen
Die "Probleme" haben glaube ich alle, es ist eben ein Welpe und er benimmt sich dementsprechend!
Um Gottes Willen, nein! Das muss man nicht zwingend.
Es ist nach Tierschutzgesetz sogar verboten ohne medizinische Indikation!
Wenn der Rüde z.B. eine vergrößerte Prostata hat, einen Wanderhoden oder sonst so was, dann ist das ein Grund. Aber nicht einfach so. Und schon gar nicht, weil man zu faul ist mit dem Hund zu arbeiten.
Wenn Hunde in die Pubertät kommen fangen sie nochmal an ihre Grenzen auszutesten. ...na ja, und die Rüden haben dann auch gut mit ihren Hormonen zu tun. Aber der gilt Arbeit, Geduld und Konsequenz. Bei vielen Rüden gibt sich das nervige Verhalten nach der Pubertät wieder. Aber Voraussetzung ist da auch, dass man mit dem Hund arbeitet!
Wenn der Rüde hinterher noch riesen Probleme hat, kaum zu halten ist und sichtlich leidet wenn läufige Hündinnen unterwegs sind, dann ist das was anderes und man kann drüber nachdenken.
Aber einfach nur kastrieren weil man der Meinung ist "das gehört sich so", das bitte bitte nicht! ...von der Sorte gibt es leider einige
Fast jeder Jungrüde entwickelt eine bakterielle Entzündung unter der Penis Vorhaut.
Der eine mehr der andere weniger. Meist verlieren die dann ab und an etwas davon, was Du dann als grüne Punkte findest.
Vorteil, Du weist immer wo dein Hund gewesen ist.
Nachteil - häufig willst Du das gar nicht wissen.
Man kann das mit Spülungen bekämpfen kommt aber meist immer mal wieder.
Vom Kastrieren halte ich nicht viel. Wenn der Hund leidet oder noch intakte Hündinnen im selben Haushalt wohnen, dann ist das wohl unvermeidbar.
Ansonsten geht das sehr gut auch ohne. Die landläufige Meinung, dass ein Hund kastriert leichter zu Händlen ist, trifft häufig nicht zu.
Auf jeden Fall hat dies noch Monate Zeit, denn erst muss er mal erwachsen werden vorher zu Kastrieren ist Tierquälerei.
Also wir hatten es ja auch vom Züchter übernommen. War auch kein Thema. Manchmal mag er auch nicjt. Einfach ignorieren
2 min später gibt sich das. Das gilt halt für alle. Nicht hin schauen, nicht mit ihm reden.
Is ne super Sache.
Franklyn ist da nachts drin. Und tagsüber wenn ich einen Termin hab. Ansonsten ganz normal bei uns dabei, ist ja wichtig das er den Alltag auch meistert.
Ich hab auch noch nie en Rüden gehabt. Meine Hundetrainerin sagte mir damals bei unserem Mädchen die echt schwer zu erziehen war: Jungs sind bessere Familienhunde. Nun ja nun haben wir en Rüden, aber en ganz ruhigen, kenn das so gar nicht. ER bring soviele Ruhe ins Haus.Es ist einfach toll. Ich freu mich aber schon auf das Räuberalter. Mal sehn ob er unsere Lilo nervt und sie besteigen will.
Ach die Zeit ist einfach toll.
@Stefan: Normalerweise funktioniert das mit unkastrierten Rüden und Hündinnen recht gut wenn sie zusammen leben. Ich habe bei uns die Erfahrung gemacht, dass das nie ein Problem war wenn ich Rüden über einen längeren Zeitraum bei uns zur Betreuung hatte. Meist war es so, dass sie den ersten Tag etwas nervig waren aber es sich dann auch schnell gelegt hat. Ich kenne auch einige Haushalte wo das perfekt harmoniert.
Bei einer guten Freundin von mir ist es sogar völlig unproblematisch wenn die Hündin läufig ist - der Rüde hat null Interesse an ihr.
Bei einer anderen Bekannten ist das Problem nur dann da wenn die Hündin läufig wird. Der Rüde nervt dann und die Hündin ist nur grantig - Konsequenz: der Rüde kommt dann für 2-3 Wochen zu uns und alle haben ihren Frieden
Hallo, wenn ich das höre werde ich schon wieder mal richtig sauer. Ich habe 4 Kinder ( 2,4,9,13). Unser Ben war am Anfang auch ein ganz schöner Wildfang. Hat den Kinder in die Hosenbeine gerissen , sie angebellt und ich war trotz Hundeerfahrung manchmal ganz schön geschockt, was wir uns da für ein dominantes Bürschchen ins Haus geholt haben. Jetzt nach einem Jahr (Ben ist heute ein Jahr bei uns) haben wir einen super entspannten Familienhund. Er ist einfach ein Schatz. Also warum sollten Familien mit kleinen Kindern keinen Hund bekommen? Ich habe viel mehr Zeit für ihn, da ich jetzt Hausfrau bin. Wir sind fast 24 stunden am Tag zusammen, welcher Berufstätige kann das schon von sich sagen. Es liegt nicht daran, ob jemand Kinder hat, sondern daran, das sich manche Menschen nicht vorstellen können, das die Hundeerziehung anstrengend ist. Sie sich nicht klarmachen, das ein Hund nur so gut hört, wie man konsequent mit ihm geübt hat. Ich z. B. versuche meinen Kindern klar zu machen, das ein Hund ihr bester Freund sein kann, Ich muß mir keine Gedanken machen, ob mein Hund genug gefordert wird, er ist voll und ganz in unserer 6-köpfigen Familie integriert und dadurch sehr ausgeglichen.Wir lieben ihn von ganzem Herzen.
Ich finde es gut auch mal frust abzulassen, und zwar besser HIER als am Hund...also mal so von Welpenbesitzer zu welpenbesitzer: JA ich bin auch mitunter genervt oder entnervt...
ist doch gut das es uns allen so geht
ist halt noch kein welpi vom himmel gefallen und es gibt immer mal wieder momente wo ich denke ... ggggrrrrrrrrrrrr... aber ganz ehrlich was solls...dann is ja auch wieder gut, und ich hab 18 kids in meiner grundschulklasse und die könnt ich manchmal auch ungespitzt in den boden rammen, was nix damit zu tun hat das ich sie im herzen habe
(immer mein vergleich weil noch keine eigenen kids da sind )
Halt die ohren steif...später fällt einem auf, wie toll die mäusehundis sind!! und mit dem kleinen weiß ich die ausgeglichene art des großen noch mehr zu schätzen